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APOaktuell 01 Winter 2019

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Das Magazin aus Ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: VOLKSLEIDEN RÜCKENSCHMERZ – Das Kreuz mit dem Kreuz, EMPFÄNGNISVERHÜTUNG – Damit nichts passiert, wenn's passiert, SYMPTOM FIEBER – Unsere beste Abwehrmethode, KÄLTE VORAUS! – So trotzen Sie der frostigen Zeit und vieles mehr...

24 PENG! DIE HEXE HAT

24 PENG! DIE HEXE HAT GESCHOSSEN um einem Schmerzpunkt „auszuweichen“. Ruhe-Geben führt zu kontinuierlicher Schwächung der Rückenmuskulatur und weiterer Belastung des Rückgrats. Nur durch gezielte schonende Aktivierung der Muskeln können die Verspannungen gelockert werden. Eigeninitiative des Patienten ist gefragt – in Absprache mit den behandelnden Therapeuten. ACHTUNG: Bettruhe so kurz wie möglich (nicht länger als etwa zwei Tage) PHYSIKALISCHE THERAPIE Die Auswahl zusätzlicher nicht medikamentöser Maßnahmen richtet sich nach der jeweiligen Diagnose. Sie sollten nur nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, um einen positiven Effekt sicherzustellen. • Physiotherapie Mobilisation, Lösen von Blockaden, gezielte Übungen, Therapieplan • Massage gezielte Lockerung der Muskeln und Anregung des Lymphflusses • Wärmeanwendungen dienen der besseren Durchblutung und Entspannung der Muskulatur Achtung: bei Entzündungszuständen Wärme nur nach Absprache mit dem Arzt! Bäder mit ätherischen Ölen (Wacholderbeeröl, Terpentinöl u.a.), Infrarot-Licht, Wickel, Waschungen nach Kneipp, Kräuter-Umschläge, Wärmepflaster (Apotheke) • Taping Es stehen einige Methoden zur Auswahl. Häufig wird „elastisches Taping“ angewendet, da es sich in vielen Jahren der Behandlung von Schmerzzuständen im Bereich Rücken, Gelenke und Muskeln erfolgreich bewährt hat. Ein fachgerecht angelegter Tapeverband mindert Schwellung sowie Schmerzen, reguliert die Gewebespannung und regt die Selbstheilungskräfte an. Dabei treten praktisch keine Nebenwirkungen auf (in seltenen Fällen kann es zu einer Hautreizung kommen) WICHTIG: Bevor Sie tapen, sollten sie sich die genaue Anwendung von einem Fachmann (Physiotherapeut, Klinik (Orthopädie, Unfallchirurgie), Sportarzt u.a.) zeigen lassen. Mehr zum Thema Taping finden Sie auf Seite 26. Entspannungverfahren bei starken Verspannungen und zur Stressbewältigung – helfen chronischem Schmerz vorzubeugen (z.B.: progressive Muskelentspannung nach Jacobsen u.a) Psychologische Betreuung zur Erkennung und Vermeidung von Stressfaktoren ANWENDUNGEN zur Selbstbehandlung: • Schmerzmittel mit Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (nicht für jeden geeignet), Paracetamol • Magnesium in hoher Dosierung bei Muskelverspannungen (300 - 400 mg pro Tag für DER BEWEGUNGSAPPARAT

25 Erwachsene – bitte beraten lassen, da auch Nebenwirkungen möglich sind) • Pflanzliche Mittel • zum Einnehmen: Extrakte aus Weidenrinde, Teufelskrallenwurzel – haben entzündungshemmende Wirkung (jedoch Vorsicht bei sensiblem Magen oder Gastritis) • Zur äußerlichen Anwendung (Fluid, Lotion, Salbe, Gel): Arnika, Wacholderbeeröl, Terpentinöl, Wintergrünöl u.a. – fördern die Durchblutung, lindern die Schmerzen • Schüßler Salze im Akutfall die „Heiße Sieben“: 10 Stück der Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) mit warmen Wasser übergießen, etwas stehen lassen, mit Holzlöffel umrühren und schluckweise trinken – dabei immer einige Zeit im Mund belassen bevor man schluckt) • Homöopathische Einzel- oder Komplexmittel je nach individuellem Beschwerdebild THERAPIE chronischer Rückenschmerzen: Es werden „multimodale Behandlungs- pläne“ erstellt, die unterschiedliche (medikamentöse und nicht medikamentöse) Therapiemaßnahmen vereinen. Die bereits beschriebenen Methoden werden durch weitere ergänzt (Rückenschule, Ergotherapie, Verhaltenstherapie, Infiltrationen, Moorbäder u.a.) UND NOCH EIN PAAR TIPPS für den Alltag: • Den Rücken stärken: betreiben Sie regelmäßig Sport, der die Rückenmuskulatur kräftigt und die Wirbelsäule entlastet (Schwimmen, Rückenfit- Gymnastik, Pilates, Tanzen u.a.) • Heben aus den Knien, Tragen mit geradem Rücken • Den Arbeitsplatz nach ergonomischen Gesichtspunkten ausrichten – also so, dass man optimal arbeiten kann bei gleichzeitig geringer Belastung des Bewegungs- und Stützapparates • Zugluft meiden DER BEWEGUNGSAPPARAT

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