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APOaktuell 02 Frühling 2019

Das Magazin aus Ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: TRIEBWERKE DES STOFFWECHSELS – Vitamine und Mineralstoffe, LÄSTIGE FIEBERBLASEN – So bekämpfen Sie Lippenherpes, HOCHSAISON DES HEUSCHNUPFENS – Die Pollen fliegen wieder, FRÜHLINGSGEFÜHLE – Die neue Lust am gesunden Leben und vieles mehr...

32 Es klingt banal, ist

32 Es klingt banal, ist aber schmerzhaft: zu trockene Augen oder medizinisch das „Sicca-Syndrom“. DIE AUSLÖSER SIND MEIST • Bildung von zu wenig Tränenflüssigkeit • falsche Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit • zu schnelle Verdunstung der Tränenflüssigkeit • verminderter Lidschlag Unser Tränenfilm dient als Gleitmittel zwischen Lid und Auge. Er versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Reißt dieser Film, wird die sensible Augenoberfläche der Luft ausgesetzt. Horn- und Bindehaut trocknen aus. Die unangenehmen Folgen: Schmerzen, Rötung, Brennen und ein Gefühl wie Fremdkörper in den Augen. Auch Infektionen können entstehen, denn trockene Augen sind abwehrschwächer. Die Produktion der Tränenflüssigkeit schwankt auch beim gesunden Menschen. Frauen spüren besonders stark in den Wechseljahren durch die Hormon-Umstellung, dass die Augen schneller austrocknen. Bei bestimmten Erkrankungen, wie etwa Diabetes, Rheuma oder auch Heuschnupfen kann die Benetzung der Augen gestört sein. TIPP Auch Medikamente beeinflussen Bildung und Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Hier sind beispielsweise die Pille, Psychopharmaka oder Schlafmittel zu nennen. Ihre Apotheke berät Sie hierzu gerne. Die häufigsten Auslöser aber sind heutzutage in unserer direkten Umgebung zu finden: • Schadstoffbelastungen durch die Luft • Heizungen, Autogebläse, Klimaanlagen usw. bewirken ein zu schnelles Verdunsten des Tränenfilms • bei der Bildschirmarbeit zwinkern wir durch konzentriertes „Starren“ auf den Monitor viel weniger, der Tränenfilm wird so zu selten erneuert. Man nennt das auch neudeutsch das „Office-Eye-Syndrom“ WAS KANN MAN TUN? Zunächst sollte immer ein Augenarzt aufgesucht werden, um zu klären, ob die Augen wirklich nur trocken sind, oder ob andere Ursachen hinter den Beschwerden stecken. TROCKENE AUGEN

EIN GRUSS VOM SANDMANN 33 Zur Befeuchtung stehen viele Präparate in Form von Augentropfen, Augengelen und Augensalben zur Verfügung. Diese „künstlichen Tränen“ sind der natürlichen Tränenflüssigkeit nachempfunden. ALS FILMBILDNER VERWENDET WERDEN UNTER ANDEREM: • Hyaluronsäure und ihre Salze: Die Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Molekül und somit sehr gut verträglich. Sie kann ein Vielfaches ihres eigenen Gewichtes an Wasser binden und verteilt sich gleichmäßig auf der Augenoberfläche. Ihre Konsistenz und somit ihre Schutzfunktion hängt von der Konzentration im Präparat und der Kettenlänge der einzelnen Moleküle ab. Je nach Trockenheitsgrad der Augen kann man zwischen niedrig dosierten flüssigen Tropfen und höher dosierten Gelen wählen. Oft wird die Hyaluronsäure auch kombiniert mit beruhigendem Dexpanthenol oder linderndem Augentrost (Euphrasia) eingesetzt. • Cellulosederivate, sind etwas flüssiger als die Hyaluronsäure. • PVA (Polyvinylalkohol) und PVP (Polyvinylpyrrolidon/Povidon) sind nur für leichte Beschwerden geeignet. Wird mit einem wässrigem Tränenersatz kein Erfolg erzielt, kann ein Lipid-(fett)haltiges Präparat abhelfen. Die Lipide stabilisieren den Tränenfilm. Verpackt sind die künstlichen Tränen entweder in Augentropffläschchen oder Einzeldosisbehältnissen (EDO). Deren Vorteil ist es, dass bei seltenerer Anwendung der nicht angebrochene Inhalt steril und verschlossen bleibt. Aber auch bei den Tropfflaschen gibt es durch neuere Verschlusssysteme mittlerweile lange Haltbarkeiten nach der Öffnung. Auch durch ausreichende Trinkmengen, ein feuchteres Raumklima, häufigeres Zwinkern oder die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren lassen sich die Beschwerden oft erheblich verbessern. NEU NOCH BESSER ANWENDBAR: 12 MONATE HALTBAR AB ANBRUCH SOFT TOUCH FLASCHE L.AT.MKT.03.2019.9338 Trockene, gereizte Augen? Lindern und befeuchten Ohne Konservierungsmittel Augentropfen Medizinprodukt: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker. Entgeltliche Einschaltung

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