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APOaktuell 02 Frühling 2019

Das Magazin aus Ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: TRIEBWERKE DES STOFFWECHSELS – Vitamine und Mineralstoffe, LÄSTIGE FIEBERBLASEN – So bekämpfen Sie Lippenherpes, HOCHSAISON DES HEUSCHNUPFENS – Die Pollen fliegen wieder, FRÜHLINGSGEFÜHLE – Die neue Lust am gesunden Leben und vieles mehr...

62 UNERWÜNSCHTE

62 UNERWÜNSCHTE MITBEWOHNER Ihr Vierbeiner bemerkt es meistens gar nicht, aber hin und wieder bringt er tierische Untermieter nach Hause. Diese kleinen Eindringlinge fühlen sich pudelwohl inmitten des weichen Fells und laben sich an der Haut oder dem Blut Ihres Lieblings. Und wenn Sie als Besitzer nicht rechtzeitig etwas dagegen unternehmen, toben sie sich richtig aus bis die Gesundheit Ihres Haustieres oder Ihre eigene in Gefahr gerät. Zu den lästigen Tierchen, die im Fachjargon als Parasiten bezeichnet werden, gehören Flöhe, Läuse, Zecken, Milben, Stechmücken und so genannte Haarlinge (verwandt mit Läusen). Sie beißen, stechen, saugen Blut oder bohren Kanäle in die Haut – je nach Parasitenart. Zu finden sind sie im Haarkleid Ihrer vierbeinigen Hausgenossen. Würmer zählen als innere Parasiten, denn sie leben im Darm ihres „Wirtes“ (Hund, Katze, Mensch u.a.). Manche Wurmarten werden von anderen Parasiten weiterübertragen. Die Gefährlichkeit der Parasitenarten für Haustiere ist unterschiedlich. Flöhe, Milben, Haarlinge und Läuse verursachen in erster Linie Juckreiz und Rötungen. Unbehandelt können sich daraus allerdings Hautentzündungen, Wunden, schuppende Ekzeme und Haarhausfall (z.B. Räude durch Milben) entwickeln und das Tier stark beeinträchtigen. Zudem werden von Flöhen, Läusen und Haarlingen Bandwürmer auf Hunde und Katzen übertragen. Würmer sind eine sehr artenreiche Gruppe. Band-, Haken- und Spulwürmer sind in Mitteleuropa verbreitet, andere Arten wie Peitschenwürmer oder Dirofilarien (Herz- und Hautwurm, beide durch Stechmücken übertragen) stammen aus südlichen Regionen, halten aber dank Klimakrise zunehmend auch bei uns Einzug oder werden von Urlaubsdestinationen eingeschleppt. In den meisten Fällen bleibt der Wurmbefall zunächst unerkannt, erst bei massiven Wurmvorkommen im Darm (oder bereits anderen Organen) zeigen die Tiere Symptome wie Abgeschlagenheit, Verdauungsprobleme und Blutverlust bis hin zu tödlich verlaufenden Erkrankungen, wenn der Tierarzt nicht rechtzeitig aufgesucht wird. Einige Wurmarten können bei innigem Umgang mit Haustieren AUCH AUF MENSCHEN ÜBER- TRAGEN WERDEN. HUND, KATZ' & CO

63 Besonders nach Spaziergängen im hohen Gras sollten Sie Ihren Hund immer auf Zecken kontrollieren. Bestimmte Stechmücken sind Überträger von Würmern (Dirofilarien) oder Leishmanien. Die dadurch ausgelösten Krankheiten treten fast nur bei Hunden und sehr selten bei Katzen auf. Auch der Mensch kann befallen werden. Jetzt im Frühling beginnt wieder die Zeit der Zecken, die sich bis in den November hineinziehen kann. Anders als bei uns Menschen, die wir (ungeschützt) durch einen Zeckenbiss an Borreliose oder Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) erkranken können, übertragen Zecken an Hunde daneben noch weitere Krankheiten wie Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose oder Hepatozoonose. Diese traten früher nur in südlichen Gefilden auf, mittlerweile sind sie aber auch nach Mitteleuropa „übergeschwappt“. Bei Katzen kann ein Zeckenbiss ganz ähnliche Erkrankungen auslösen, allerdings ist dies – anders als bei Hund und Mensch – nur vereinzelt der Fall. Der beste Weg, um Ihrem Liebling (und auch sich selbst) lästige Untermieter und übertragene Krankheiten zu ersparen, ist die regelmäßige Anwendung eines Anti-Parasitikums. Wurmmittel gibt es in Form von Tabletten oder Pasten und gegen äußere Parasiten (Flöhe, Zecken, Haarlinge u.a.) stehen Halsbänder, Spot-on-Präparate oder neuerdings auch Tabletten zur Verfügung. „Natürliche“ Produkte mit ätherischen Ölen halten Mücken oder Zecken vielleicht für eine kurze Zeit durch den Geruch von Ihrem Haustier ab, haben jedoch keinerlei Wirkung, fall es zum Stich oder Biss kommt! Wirklich vorbeugend vor übertragbaren Krankheiten sind daher NUR PRÄPARATE MIT CHEMISCHEM WIRKSTOFF. Bevor Sie ein Produkt erstehen, sollten Sie sich jedenfalls von Ihrem Tierarzt beraten lassen, um Ihr Tier bestmöglich und individuell zu schützen. HUND, KATZ' & CO

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