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APOaktuell 03 Sommer 2018

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Das Magazin aus Ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionelle Themen: MÜDES HERZ? – Unterstützung für Ihren wichtigsten Muskel, BLASEN-ENTZÜNDUNG – Unterschätztes Risiko in der Badesaison, JUCKREIZ – Oft Zeichen einer Erklrankung, AFFENHITZE – Cool bleiben – So wappnen Sie sich gegen 38° im Schatten und vieles mehr...

14 FLÜSSIGKEITS- UND

14 FLÜSSIGKEITS- UND ELEKTROLYTVERLUST Starkes Schwitzen kühlt den Körper ab, birgt jedoch auch Gesundheitsgefahren: mit dem Schweiß verlieren wir – je nach Körpereinsatz und Außentemperatur – bis zu etwa 10 Liter Flüssigkeit pro Tag. Diese besteht zu > 99% aus Wasser und anderen Stoffen (z.B. Mineralstoffe wie Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, Magnesium u.a.). Werden die Flüssigkeit und die Mineralstoffe (Elektrolyte) nicht rasch ersetzt, kommt es zu Muskelkrämpfen – auch als Hitzekrampf bezeichnet. Bemerkt man erste Zeichen von Unwohlsein sollte man daher sofort den Schatten aufsuchen, Beine hochlagern und ein Elektrolytgetränk oder eine leere gesalzene Suppe trinken. Werden die Symptome ignoriert und geht man darüber hinweg, kommen Kopfschmerz, Übelkeit und Schwindel hinzu. Diese Hitzeerschöpfung kann in der Folge zum Hitzekollaps führen, der in extremen Fällen tödlich endet. Trinken Sie an heißen Tagen zuckerfrei, nicht eiskalt und am besten bevor der Durst kommt. Gefäße so sehr erweitert und in der Folge der Blutdruck so stark sinkt, dass das Herz nicht mehr genug Blut bekommt, um das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Es kommt zum Hitzekollaps (=Hitzesynkope): man verliert (meist kurzfristig) das Bewusstsein. Besonders gefährdet sind Menschen, die sowieso an niedrigem Blutdruck leiden. ANSTIEG DER KÖRPERTEMPERATUR Durch akute Überhitzung des Körpers, der nicht mehr in der Lage ist ausreichend gegen zu regulieren, entwickelt sich rasch ein lebensgefährlicher Hitzschlag. Die Körpertemperatur erhöht sich auf > 40° Grad (rektal gemessen). Ein Hirnödem, Krämpfe, Bewusstseinstrübung bis hin zu einer Hirnschädigung sind mögliche Folgen. Durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken kann es zu einem Sonnenstich kommen, der quasi ein Hitzschlag des Kopfes ist und in schlimmen Fällen zu ähnlichen Symptomen SOMMERHITZE

KEIN SOMMER WIE DAMALS 15 wie bei einem allgemeinen Hitzschlag führt. Kinder bis zwei Jahren sind durch die noch spärliche Kopfbehaarung und die weichen Fontanellen besonders gefährdet. Deshalb sollten sie nie der direkten Sonne ausgesetzt werden! Diese hitzebedingten Gesundheitsgefahren sind im Steigen begriffen und auch die ANZAHL DER HITZETOTEN ERHÖHT SICH VON JAHR ZU JAHR. In Anbetracht der zukünftig immer extremer werdenden Folgeerscheinungen des Klimawandels ist ein Umdenken von Nöten. Wir müssen beginnen, die Hitze als solche als Gesundheitsgefahr ernst zu nehmen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um das Kühlsystem des Körpers nicht zu überfordern. • Sonnenschutz Verwenden Sie einen hohen Lichtschutzfaktor und bedenken Sie dabei, dass Sie dadurch nicht weniger braun werden, dafür nachhaltig und ohne Sonnenbrand sowie Folgeschäden, die in Hautkrebs münden können. Für Babys und Kleinkinder gibt es spezielle Produkte (Siehe Seite 60). Bei Menschen, die für Fieberblasen anfällig sind, ist ein Lippenschutz mit hohem UV-Schutz zu empfehlen, da direkte Sonneneinstrahlung die Herpes-Viren „aktivieren“ kann. • Helle, leichte, luftdurchlässige Kleidung tragen • Eine erträgliche Raumtemperatur erreicht man durch richtiges Lüften (früh und abends/nachts) und Abdunkeln Und so BLEIBEN SIE COOL, auch bei 38° Grad im Schatten: • Die Mittagszeit und den frühen Nachmittag möglichst in einem kühlen Raum verbringen. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden (Sonnenschirm, Kopfbedeckung mit Nackenschutz, im Schatten bleiben – keine Sorge, braun wird man auch unter dem Sonnenschirm, da ein gewisses Maß an UV- Licht durchdringt). Vorsichtig sollten auch Personen sein, die spezielle Arzneimittel einnehmen (bestimmte Antibiotika, Johanniskrautprodukte u.a.*) Kleinkinder und alte Menschen sollten überhaupt nie der direkten Sonne ausgesetzt werden! Vergessen Sie beim Eincremen nicht auf einen ausreichenden Lippenschutz. *Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker. SOMMERHITZE

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