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APOaktuell 03 Sommer 2019

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24 Es ist ein

24 Es ist ein natürliches Lebensmuster, das häufig erfolgreich ist: ein Wesen schmarotzt bei einem anderen. Auch die Stechmücke kann bei uns Unangenehmes weiterverbreiten. Nicht nur bei uns Menschen soll das mitunter vorkommen, sondern es ist ein fixes Prinzip unserer Natur, welches einigen Arten das Überleben sichert. Der Wirt stellt Nahrung, Energie und Schutz zur Verfügung und der „Gast“ kann leben. Ist dieses Arrangement zu beiderseitigem Vorteil, nennt man es Symbiose. Erleidet der Wirt dabei Schaden, ist der „Gast“ ein Parasit. Parasiten des Menschen werden nach ihrem bevorzugten Aufenthaltsort unterschieden. Abgesehen von Bakterien, Pilzen und Viren, die sich zu jeder Zeit in mehr oder weniger großer Anzahl auf unserer Haut befinden, verbringen einige zweifelhafte Tierchen ihre Zeit gern auf unserer Körperoberfläche und naschen Blut (= Ektoparasiten). Dazu gehören Läuse, Milben, Zecken, Stechmücken oder Wanzen. Wenn sie sich an uns gütlich tun, kann es dabei auch zur Ansteckung mit ernsthaften und sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen kommen. Gefährlich werden können Zecken, die FSME oder Borreliose übertragen, sowie Sandmücken, die aus dem Süden mittlerweile zu uns einwandern und Mensch und Hund mit Leishmaniose infizieren. Ein bekanntes Beispiel aus den Tropen ist Malaria, für die ein Stich durch eine mit Plasmodien verseuchte Anophelesmücke verantwortlich ist. Neben diesem bunten Treiben auf unserer Haut bevorzugen manche Parasiten jedoch die Dunkelheit unserer inneren Organe, um zu leben wie die Made im Speck (= Endoparasiten). Würmer und Egel siedeln sich vorwiegend im Darm an, vereinzelt befallen sie auch Leber, Lunge, Muskeln oder andere Körperteile. Am häufigsten entwickeln sich durch eine Wurminfektion Verdauungsprobleme und ein unangenehmes Jucken im After. Bei massivem Befall kann es zu starken Darmbeschwerden, Fieber, Bronchitis, Lungenentzündung und weiteren ernsthaften Erkrankungen kommen. In der Regel sind Wurminfektionen aber gut und rasch medikamentös behandelbar. PARASITEN

MILBENTANZ UND FLOHZIRKUS 25 Hierzulande in unserer zivilisierten und überhygienischen Gesellschaft sind parasitäre Erkrankungen eher eine Seltenheit – sollte man meinen. Die Temperaturzunahme in Mitteleuropa sowie manche lukullische Besonderheiten aus fernen Ländern und importiertes Billigfleisch BRINGEN PARASITEN ZU UNS INS LAND, die noch vor Jahren weit entfernt ihr Unwesen trieben. So findet man bei uns neuerdings die „Riesen-Zecke“ Hyalomma marginatum, die das Krim-Kongo-Fieber übertragen kann oder den Fadenwurm „Dirofilaria repens“, den seit einiger Zeit auch Stechmücken in Österreich weiterverbreiten. Auch unsere neu gewonnene Mobilität, die uns in wenigen Stunden zu weit entfernten Destinationen und mit einem möglicherweise blinden Passagier bestückt auch wieder zurückbringt, trägt zur Übersiedlung von Parasiten ins kleine Österreich bei. Andere Schmarotzer hat es bei uns schon immer gegeben, existierten jedoch recht zurückgezogen in unseren Breiten, und erleben jetzt wieder ein Revival. Tropen, bei uns jedoch nur gelegentlich in kleineren Ausbrüchen in Erscheinung getreten. Seit wenigen Jahren ist die Zahl der Krätze- Erkrankungen wieder deutlich im Ansteigen begriffen, vor allem an Orten, wo sich viele Menschen in engem Umgang miteinander aufhalten. Die Ausbreitung der Krätze wird durch schlechte hygienische Bedingungen und ein geschwächtes Immunsystem zwar begünstigt, treffen kann es jedoch jeden, da die Milben einfach nur nach der nächstliegenden warmen Körperstelle suchen. Eine gut funktionierende Körperabwehr und entsprechende Körperhygiene kann aber die Intensität des Milbenbefalls abmildern, man spricht dann von „gepflegter Ein solcher Parasit ist die Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei), die seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch ist. Die von der WHO (world health organisation) als „vernachlässigte Tropenkrankenheit“ eingestufte „Krätze“ (Scabies) ist weit verbreitet in den Die Milbe in Großaufnahme. (3D-Rendering) PARASITEN

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