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APOaktuell 03 Sommer 2019

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Die aktuelle Ausgabe Sommer 2019. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Unerwünschte Mitbewohner – Krätzmilbe und Co., Entzündung adé – Die Heilkraft von Curcuma, Hyaluronsäure – Vielseitig und erfolgreich, Die neue Sommerfrische – Vital bleiben an glutheißen Tagen, und vieles mehr...

26 Die Krätze ist seit

26 Die Krätze ist seit einigen Jahren auch bei uns wieder auf dem Vormarsch. Krätze“. Das Risiko, an Krätze zu erkranken, ist in Alten- und Pflegeheimen, Ganztagesschulen oder Kindergärten sowie Sammelunterkünften erhöht. Die Übertragung geschieht durch Hautkontakt und auch über die Kleidung. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung können bis zu sechs Wochen vergehen. Krätzmilben gehören zu den Spinnentieren und sind lediglich etwa einen halben Millimeter groß, mit freiem Auge also kaum zu erkennen. Die Weibchen bohren bevorzugt in warmen Körperregionen Gänge in unserer obersten Hautschicht (Hornschicht) und legen dort ihren Kot und Eier ab. Breiten sich Krätzmilben zum ersten Mal auf unserer Haut aus, verläuft ihr Treiben längere Zeit unbemerkt, bis unser Körper auf die Absonderungen der Spinnentiere allergisch reagiert und Hautveränderungen entstehen, die von starkem Juckreiz begleitet werden. Die Gänge der Milben in der Haut erscheinen rötlich aufgeworfen und ihre Ablagerungen erzeugen Knötchen, Pusteln, Quaddeln, Blasen oder bei geschwächten Menschen dicke Krusten. Der Juckreiz erfasst oft ganze Körperpartien und quält den Patienten richtiggehend. Speziell die Kleinen müssen sich fast zwanghaft kratzen, was in Anbetracht der Keime, die unter den Fingernägeln wohnen, das Leiden durch bakterielle Infektionen weiter verschärft. Jede Form von Wärme (im Bett oder beim Duschen) verstärkt den Juckreiz. Eine Behandlung ist in der Regel gut verträglich und erfolgreich. Sobald Verdacht auf Krätze besteht, sollte unbedingt der Arzt aufge- PARASITEN

MILBENTANZ UND FLOHZIRKUS 27 sucht werden, welcher das weitere Vorgehen bespricht. In Österreich ist das Mittel der Wahl eine Creme mit 5% Permethrin, einem Insektizid, welches die Milben und auch die Eier abtötet. Unabdingbar ist die exakte Einhaltung der Anwendungsvorschrift, um alle Milben am Körper wirklich los zu werden! Zugelassen ist Permethrin ab einem Alter von zwei Monaten. Über eine Anwendung davor oder in der Schwangerschaft muss der Arzt entscheiden. In Deutschland sind noch drei weitere Wirkstoffe für die Therapie von Krätze zugelassen, nämlich Benzylbenzoat 10%ig als Emulsion für Kinder ab einem Jahr und Ivermectin in Form von Tabletten zum Einnehmen für Personen ab 15 kg Körpergewicht. Auch Crotamiton (10%ige Lotion) wird in Deutschland bereits ab Babyalter angewendet, ist jedoch nicht so stark wirksam. Um eine Weiterverbreitung der Krätzmilben zu vermeiden und das FAMILIÄRE UMFELD ZUR GÄNZE VON DEN PARASITEN ZU BEFREIEN, müssen neben der medikamentösen Behandlung noch weitere Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden: • Behandlung aller Familienmitglieder • Fingernägel schneiden und reinigen, um die Keimbelastung gering zu halten, wenn Kratzen nicht völlig vermieden werden kann (Kinder!) • Täglich frische Kleidung • Bettwäsche und Handtücher nach der Krätze-Therapie wechseln und bei 60° waschen. • Textilien, mit denen längerer Körperkontakt besteht (Stofftiere, Hausschuhe, Blutdruckmanschette), bei 60° waschen oder mit einem Dampfreiniger dekontaminieren. Alternativ dicht in Plastik verpacken und 72 Stunden lang bei 21° (möglichst konstant) liegen lassen. Auch ein Tieffrieren von zwei Stunden bei minus 25° ist möglich. Um die Weiterverbreitung der Krätze zu vermeiden: Wäsche wechseln und bei 60° waschen. • Sofa und Kissen, auf denen sich der „Krätze- Patient” aufgehalten hat, 48 Stunden lang nicht benutzen. Die Ansteckungsgefahr über diesen Weg ist zwar gering, aber nicht völlig auszuschließen. VITAMINE & PARASITEN VITALITÄT

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