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APOaktuell 03 Sommer 2019

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Die aktuelle Ausgabe Sommer 2019. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Unerwünschte Mitbewohner – Krätzmilbe und Co., Entzündung adé – Die Heilkraft von Curcuma, Hyaluronsäure – Vielseitig und erfolgreich, Die neue Sommerfrische – Vital bleiben an glutheißen Tagen, und vieles mehr...

8 LASSEN SIE DAMPF AB!

8 LASSEN SIE DAMPF AB! Wer von uns kennt die Szene nicht: Franz Joseph, der fesche Jägersmann, trifft im romantischen Wald auf ein junges ungezwungenes Mädel, das ein Liedchen auf der Zither spielt. Malerisch eingebettet in blauen Himmel und Sonnenschein, ein sanftes Vogelzwitschern im Hintergrund. Von da weg nimmt eine der bedeutendsten Love-Storys der Geschichte ihren Lauf, wie wir etwas reiferen ÖsterreicherInnen schon seit Kindertagen in den Sisi-Schnulzen mitverfolgen durften. Das idyllische Bad Ischl inmitten kitschiger Natur und wunderbarer Landluft wurde zum Inbegriff der Sommerfrische, die das österreichische Monarchen-Paar alljährlich in der Kaiservilla genoss. War es zunächst ein Privileg des Adels, für die Sommermonate auf den Landsitz zu übersiedeln, um dort die gesunde Atmosphäre der Natur und das laissez-faire zu genießen, ließen im Zeitalter der Industrialisierung auch reich gewordene Bürger eigene Landsitze er- richten. Wer der elitären Schicht angehörte, fuhr im Sommer aufs Land. Aus dieser Verhaltensweise entwickelte sich der Sommertourismus mit Angeboten für Übernachtungen in Posthöfen und Gasthäusern, um auch den weniger Betuchten eine kleine Auszeit zu ermöglichen. Was im 19. Jahrhundert „in” war, geriet mit der Zeit unter die Räder von schnellen Autos und fliegenden Jets, die den erholungsbedürftigen Gast in weitaus fernere und exotischere Destinationen bringen können, wo statt einem kleinen Weiher unter Bäumen gleich die ganze Südsee für eine prickelnde Erfrischung zur Verfügung steht. Doch der österreichische „Otto-Normalverbraucher” kann während der heißen Monate zwei bis höchstens drei Wochen Urlaub nehmen und muss den restlichen Sommer seinem Arbeitsalltag widmen, was viele Jahrzehnte für die meisten nicht sonderlich problematisch und völlig normal war. Seit ein paar Jahren jedoch gibt es ein neues „normal“ – eines, das Menschen, die in der Stadt leben, nur mehr schlecht ertragen können. Innerhalb von 60 Jahren haben sich die ANZAHL VON HITZETAGEN (> 30 Grad) und Tropennächten (keine Abkühlung < 20 Grad) im Sommer beinahe VERDOPPELT. SOMMERFRISCHE

9 Die Klimakrise bringt die Städte zum Kochen und die Städter zum Erlahmen. Arbeiten und schlafen werden zur Challenge, sich fit und aktiv zu fühlen beinahe utopisch. Und da haben sich findige Tourismus-Strategen an frühere Zeiten erinnert. Urlaubsangebote für das Wochenende oder einzelne freie Tage am Land findet man hauptsächlich in Niederösterreich in Regionen rund um Wien, die fahrtechnisch in ein bis zwei Stunden zu erreichen sind und im besten Fall einen Badesee als Bonus liefern können. Semmering, Rax, Ötscher, das Kamptal und sogar der weiter weg gelegene Lunzer See erleben eine neue Blütezeit als Sommerfrische-Destination. Das flüchtige Stadtvolk kann durch die idyllische Natur wandern oder einfach nur im Schatten einer Weide die Seele baumeln lassen und den hitzegeplagten Körper regenerieren. Und immer mehr neue Sommerfrischler suchen sich für die Hundstage gar eine Wohnmöglichkeit im Grünland rund um die Stadt und nehmen für einen erholsamen Schlaf das lästige Pendeln zum Arbeitsplatz in Kauf. Wer derlei Möglichkeiten hat, sollte diese tunlichst auch nützen. Man hilft damit seinem Körper enorm, die große physische und auch psychische Belastung tropischer Temperaturen zumindest zwischendurch zu mildern. An sich verfügt unser Organismus über ein ausgeklügeltes System der Temperaturregelung. Er reagiert sofort auf äußere Veränderungen und leitet entsprechende Gegenmaßnahmen ein, um unsere Körperkerntemperatur konstant Bei tropischen Temperaturen in der Stadt: auf in die Berge und/oder ins kühle Nass... zwischen 36 und 37 Grad zu halten. Schwitzen führt zu Verdunstung auf der Haut und damit zur Abkühlung. Doch für so viel Hitze sind wir nicht gebaut und benötigen zumindest in der Nacht etliche Stunden Abkühlung, damit unser Organismus wieder entspannen kann. In Tropennächten ist das nicht möglich. Die fehlende Regeneration im Schlaf verstärkt die gesundheitsrelevanten Effekte der Hitze, wir fühlen uns lahm und matt. Im Häusermeer der Stadt staut sich die Hitze noch viel stärker und steht auch in der Nacht zwischen den Gebäuden. Eine nächtlich-kühle Brise ist chancenlos. An sehr heißen Tagen sinkt der Blutdruck und wir verlieren durchs Schwitzen bis zu SOMMERFRISCHE

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