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APOaktuell 04 Herbst 2017

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Das Magazin aus ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionelle Themen: Entzündungen der Nebenhöhlen - Vorbeugen, Erkennen, Behandeln; Frauen über 50 - Dynamisch und lebenslustig trotz Wechselbeschwerden; Husten - Rasche Hilfe für die Atemwege; Stärkung des Immunsystems- Nährstoffe für Ihre Abwehrkräfte. Und vielem mehr...

14 HOHL IM KOPF •

14 HOHL IM KOPF • Chronische Sinusitis: dauerhafte Entzündung der NNH-Schleimhäute, Austrocknung der betroffenen Schleimhäute und mögliche Ausbildung von Nasenpolypen oder Tumoren Der sofortige Beginn einer ausgiebigen Therapie der diagnostizierten Sinusitis ist daher unerlässlich! Neben Schonung (möglichst Bettruhe!) stehen Arzt und Patienten folgende MEDIKAMENTE UND PFLANZLICHE MITTEL zur Wahl: Arzt gehen. Zunächst einmal muss der Arzt feststellen, ob es sich um einen „harmlosen“ Erkältungs-Schnupfen oder eine NNH-Entzündung handelt. Eine richtige Diagnose kann häufig erst durch den Facharzt und/oder eine Computertomografie erstellt werden. Eine nicht behandelte oder nicht ausgeheilte NNH- Entzündung vermag schwere Komplikationen auszulösen, vor allem, wenn eine bakterielle Infektion hinzukommt: • Hirnhautentzündung (Meningitis) • Gehirnentzündung (Enzephalitis) • Eiteransammlungen in Gehirnregionen • Thrombosen der Kopfadern • Sichteinschränkungen bis zur Erblindung • Abschwellende Nasentropfen: mit Wirkstoffen, die die Nase frei machen, aber in der Regel nicht länger als 1 Woche angewendet werden sollen (z.B.: Xylometazolin u.a.) – manchen Präparate sind zusätzlich ein desinfizierender oder heilungsfördernder Stoff oder ein ätherisches Öl zugesetzt • Nasenspülungen und -sprays mit 0,9%-iger Salzlösung oder Meerwasser: zum Befeuchten der Schleimhäute • Schleimlösende Mittel zum Einnehmen: • Kombination pflanzlicher Extrakte, die gut an den oberen Atemwegen wirken (Enzianwurzel, Eisenkraut, Holunderblüten, Sauerampferkraut und Schlüsselblumenblüten) • weitere schleimlösende Substanzen zum Einnehmen, die jedoch eher bei Husten eingesetzt werden: ätherische Öle (Eucalyptus, Myrtenöl, Cineol u.a.) und Arzneistoffe (Ambroxol, Acetylcystein, u.a.) DIE NASENNEBENHÖHLEN

15 • Inhalationen mit Salzlösung und/oder ätherischen Ölen (z.B. Niaouli, Palmerosa, Thymian, Pfefferminze, Cajeput u.a.) Bringen all diese Behandlungsmethoden keine nachhaltige Besserung, muss mit dem Arzt ein operativer Eingriff erwogen werden. ACHTUNG Menthol und Campher nicht bei Asthmatikern und Schwangeren anwenden • Infrarot-Licht: mit dem Arzt abklären, ob im speziellen Fall sinnvoll • Antihistaminika, falls die Schleimhaut in Folge einer allergischen Reaktion anschwillt (Wirkstoffe: Loratadin, Cetirizin u.a.) • Schmerzmittel: Wirkstoffe wie Ibuprofen, Paracetamol u.a. • Im Falle einer bakteriellen Infektion: Antibiotika (rezeptpflichtig!) • bei chronischer Sinusitis: Cortison-hältige Nasensprays (rezeptpflichtig!) UND WAS KÖNNEN SIE VORBEUGEND TUN? Machen Sie Ihr Immunsystem fit für die kalte Jahreszeit durch viel Bewegung an der frischen Luft sowie vitamin- und mineralstoffreiche Kost oder entsprechende Mikronährstoff-Präparate. Ihre Schleimhäute halten Sie intakt und abwehrstark, wenn Sie sie regelmäßig mit Salzspülungen oder -sprays befeuchten. So vorbereitet, werden Sie Viren und Bakterien gut in Schach halten! Inhalation ist ein bewährtes Hausmittel bei Erkrankungen der Nasennebenhöhlen. DIE NASENNEBENHÖHLEN

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