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APOaktuell 04 Herbst 2017

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Das Magazin aus ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionelle Themen: Entzündungen der Nebenhöhlen - Vorbeugen, Erkennen, Behandeln; Frauen über 50 - Dynamisch und lebenslustig trotz Wechselbeschwerden; Husten - Rasche Hilfe für die Atemwege; Stärkung des Immunsystems- Nährstoffe für Ihre Abwehrkräfte. Und vielem mehr...

26 Allerdings müssen

26 Allerdings müssen Allergiker beachten, dass die meisten Impfstoffe Spuren von Hühnereiweiß enthalten können. Der Schutz durch die Impfung ist nach 3 Wochen aufgebaut. In Österreich gibt es Grippe- Impfstoffe in der Zeit von 1. Oktober bis Ende Jänner zum Aktionspreis und zusätzlich zahlen manche Krankenkassen Zuschüsse. Die Besonderheit des Influenza-Virus besteht darin, dass es ständig seine Oberfläche verändert und damit regelmäßig neue Viren- Stämme entstehen. Das ist der Grund, weshalb jedes Jahr ein neuer Impfstoff hergestellt werden muss, der an die aktuell kursierenden Influenza-Virusstämme bestmöglich angepasst ist. Das macht ein jährliches Neu-Impfen notwendig. In manchen Jahren trickst uns das Virus jedoch aus, weil es sich während der Herstellungs- und Zulassungsphase des aktuellen Impfstoffes schon wieder verändert. Die Wirksamkeit der Grippeimpfung ist in solchen Saisonen eingeschränkt. ZU DEN NEUEREN IMPFSTOFF- ENTWICKLUNGEN ZÄHLEN: • NEU: Tetravalenter Impfstoff (2A- plus 2B-Stämme) • ein als Nasenspray zu verabreichender Lebend-Grippe-Impfstoff, der gern für Kinder ab 2 Jahren angewendet wird. • ein Impfstoff, der nicht in den Muskel iniziert werden muss, sondern in die obere Hautschicht. • Impfstoffe, die ohne Hühnereiweiß hergestellt werden, sind bereits vereinzelt am Markt. • Ein Pflaster statt einer Spritze ist in einer Erprobungsphase. NEBENWIRKUNGEN VON IMPFUNGEN IM ALLGEMEINEN Harmlose Impfreaktionen treten relativ häufig auf (in einigen Prozent der Fälle). Dazu zählen Rötungen und leichte Schwellungen an der Einstichstelle sowie leichtes Fieber und milde Beschwerden ähnlich der Erkrankung, gegen die geimpft wird (z.B. „Impfmasern“). Diese Symptome verschwinden im Normalfall nach 48 Stunden und treten verstärkt bei INFLUENZA

DIE UNTERSCHÄTZE GEFAHR 27 Lebend-Impfstoffen auf. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Davon abzugrenzen sind schwerere „Impfkomplikationen“, die nur zu 1 Promille oder weniger auftreten (also 1 Mensch auf 10 000 Geimpfte). Bleibende Impfschäden haben eine Häufigkeit von 1 zu 1 000 000! Die Grippe-Impfung ist erfahrungsgemäß sehr gut verträglich! WEM WIRD DRINGEND EMPFOHLEN, SICH IMPFEN ZU LASSEN • Personen über 50 • chronisch Kranke • Schwangere und Frauen die während der Grippe-Saison schwanger werden möchten • Kinder ab 7 Monaten • Menschen die in Gesundheitsberufen arbeiten, Pflegepersonal • stark Übergewichtige (BMI > 40) • Menschen, die viel in der Öffentlichkeit stehen Die beste Zeit zum Grippe-Impfen ist von Anfang Oktober (davor sind die Impfstoffe meist nicht erhältlich) bis November. Bis zum Ausbruch der Grippewelle (meist erst ab Dezember) ist man damit bereits gut geschützt. Neuraminidasehemmer Bei Ungeimpften kann der völlige Ausbruch einer Influenza innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Ansteckung durch Verabreichung von so genannten Neuraminidasehemmern (Oseltamivir, Zanamivir) verhindert werden – wenn man rechtzeitig erkennt, dass es sich um Influenza handelt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Präparate nur während der offiziellen Grippewelle. Weitere Maßnahmen zur Vorbeugung Hygiene (Händedesinfektion), Immunsystem stärken (siehe ab Seite 28) INFLUENZA

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