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APOaktuell Ausgabe 24 – Winter 2020

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Die aktuelle Ausgabe Winter 2020. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: BAUCHGEHIRN DARM – Das unterschätzte Organ, KOPFSCHMERZEN – Killer der Lebensfreude, DIABETES – Teil 2: Die richtigen Schrauben drehen, RAUS AUS DEM WINTERSCHLAF – Energie muss erst gelernt sein, und vieles mehr...

22 Störungen der

22 Störungen der Darmflora können das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms beeinträchtigen und Krankheiten auslösen. mit seinen Enzymen nicht aufspalten kann. Dazu zählen vor allem die Ballaststoffe unverdauliche Pflanzenbestandteile. Je nach Besiedelungstyp sind wir gute oder schlechtere „Futterverwerter“ und neigen so mehr oder weniger zu Übergewicht. • Aufrechterhaltung der Darmbarriere: Bakterien helfen bei der Kontrolle, welche Stoffe die Darmbarriere passieren dürfen und welche nicht. • Produktion lebenswichtiger Vitamine wie Vitamin K, Vitamin B12, Folsäure und Biotin • Neutralisation giftiger Substanzen wie z.B. Nitrosaminen und polyzyklische Kohlenwasserstoffe • Immunabwehr: „gute“ für uns nützliche Keime halten „böse“ krankheitserregende Bakterien, Viren und Pilze in Schach, so dass diese sich nicht ausbreiten können. Außerdem fungieren sie als „Trainingspartner“ für unser Immunsystem und halten es so einsatzbereit. • Produktion von Botenstoffen für unser Gehirn wie z.B. die Glückshormone Serotonin und Dopamin JEDER MENSCH HAT SEINE EIGENE DARMFLORA. Sie ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Vor der Geburt ist der Darm leer und steril. Erst mit dem Geburtsvorgang gelangen Bakterien der mütterlichen Flora über den Mund des Babys in dessen Magen-Darm-Trakt. Es hängt also von der Zusammensetzung des Mikrobioms der Mutter ab, welche Bakterien WUNDERORGAN DARM

EIN SUPERMAN MIT BILLIONEN UNTERMIETERN 23 sich als „Initialzündung“ beim Neugeborenen ansiedeln und welche mehr oder weniger gute Startposition ein Kind für's Leben bekommt. Hier sollten Schwangere unbedingt vorsorgen. MIKROBEN-WGS Unsere Darmbakterien bilden Wohn-Gemeinschaften. Bei uns Menschen finden sich drei Hauptgruppen (Enterotypen) mit jeweils einer Haupt-Bakteriensorte. Je nach Art dieses Leitstammes (Bacteroides, Prevotella oder Ruminococcus) können wir Nahrung besser oder schlechter verwerten. Und neigen so mehr oder weniger zu Übergewicht. STÖRUNGEN DER DARMFLORA können Krankheiten auslösen: Störfaktoren für das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms sind beispielsweise: • Medikamente zur Blockierung der Magensäure (landläufig: „Magenschutz“), Antibiotika, Schmerzmittel u.v.m. • Reisen in ferne Länder mit fremden Keimen • psychische Belastungen, Stress • einseitige Ernährung: Es gibt Hinweise, dass unsere ballaststoffarme Ernährungsweise die Artenvielfalt des Mikrobioms verringert. Beschwerden wie zeitweise Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung sind hier die harmloseren Folgen. Abgesehen davon, dass sich diese manifestieren und chronisch werden können, ist es auch möglich, dass entzündliche Darmerkrankungen wie beispielsweise Reizdarm, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa enstehen. Die daraus folgenden SCHÄDIGUN- GEN DER DARMSCHLEIMHAUT und somit der Darmbarriere können wiederum: • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, • Allergien • Autoimmunkrankheiten (z.B. Rheuma, multiple Sklerose) • Migräne • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis) • Darmkrebs und vielerlei mehr nach sich ziehen. Auch Krankheiten wie Morbus Parkinson, Alzheimer, Diabetes, Depression, Autismus u.v.m. werden mittlerweile ursächlich mit einer Veränderung der Darmflora in Zusammenhang gebracht. WAS KÖNNEN WIR TUN? Mit sogenannten „Probiotika“ (Präparate mit nützlichen Darmbakterien in hoher Zahl) können wir die Darmflora positiv beeinflussen. Das ist während und vor allem nach einer Antibiotika-Gabe extrem wichtig. Mit „Prebiotika“ (Ballaststoffe als Bakterienfutter) und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln füttern wir unsere nützlichen Untermieter, um diese zu vermehren und artenreich zu halten, damit sie ihre wichtigen Aufgaben erledigen können. WUNDERORGAN DARM

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