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APOaktuell Ausgabe 24 – Winter 2020

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Die aktuelle Ausgabe Winter 2020. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: BAUCHGEHIRN DARM – Das unterschätzte Organ, KOPFSCHMERZEN – Killer der Lebensfreude, DIABETES – Teil 2: Die richtigen Schrauben drehen, RAUS AUS DEM WINTERSCHLAF – Energie muss erst gelernt sein, und vieles mehr...

46 Im letzten Teil haben

46 Im letzten Teil haben wir viel Grundlegendes über die Volkskrankheit „Zucker“ erfahren. Sportliche Aktivität sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Kurz wiederholt: als Risikofaktoren für den Typ-2 Diabetes gelten: • genetische Faktoren • Übergewicht • Lebensalter • körperliche Inaktivität • Stress etc. Da weder eine genetische Veranlagung noch das Alter verändert werden können, muss an anderen „Schrauben“ gedreht werden. BEWEGUNG WIRKT WIE EIN MEDIKAMENT Sportliche Aktivität sorgt dafür, dass Zucker (Glucose) aus dem Blut in unsere Zellen kommt und dort verbrannt wird. Der Blutzuckerspiegel sinkt. Außerdem wird Fett abgebaut. Die durch die Verfettung vor allem der Leberzellen entstandene Insulinresistenz verringert sich. Das größte Hindernis dafür stellt meist der „innere Schweinehund“ dar. Diesen gilt es zu überwinden. Regelmäßiges Training: • fördert den Abbau des schädlichen Bauchfettes • reduziert die Insulinresistenz • senkt den Blutdruck • senkt die schlechten LDL-Cholesterin- und Triglycerid-Werte und erhöht den Anteil des positiven HDL-Cholesterins „DU BIST WAS DU ISST“: MIT BEWUSSTER ERNÄHRUNG DEN RICHTIGEN TREIBSTOFF WÄHLEN Eines ist klar, schon bereits bei einem erhöhtem Diabetes Risiko (Prädiabetes) sollten Zucker und schnell verfügbare Kohlenhydrate wie z.B. in Weißmehlprodukten, Nudeln, Reis, Kartoffeln und ihren verführerischen Zubereitungen wie etwa Pommes Frites, Chips usw. gemieden werden. Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel bitte nach Ballaststoffgehalt auswählen. Ballaststoffe sind unverdauliche Faserstoffe, die sich z.B. in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Salat und Gemüse finden. Sie sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und DIABETES MELLITUS

AN DEN RICHTIGEN SCHRAUBEN DREHEN 47 lassen den Blutzuckerspiegel nach dem Essen viel langsamer ansteigen. VORSICHT VOR FRUCTOSE! OBST ESSEN NICHT TRINKEN Obst, Fruchtsäfte und vor allem viele industriell hergestellten Nahrungsmittel enthalten den Fruchtzucker Fructose. Dieser begünstigt die Verfettung der Leberzellen. Man nennt das NAFDL: Nicht alkoholische Fettleber. Besonders bei Lebensmittel mit künstlichem Fructose-Zusatz wie Fertiggerichte, Softdrinks usw. ist besondere Vorsicht geboten. Hier lohnt sich ein Blick auf das Etikett. Auf dem Kalorien-reduzierten Speisezettel sollten vor allem eiweißhaltige Lebensmittel, gesunde Fette und viel Gemüse stehen. Die besten Eiweißquellen sind: Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte, Nüsse, Eier und Milchprodukte. Bei Einschränkung der Nierenfunktion bitte vor einer Ernährungsumstellung mit dem Arzt sprechen. AGES: KARAMELL IN DEN ZELLEN AUS ZUCKER UND EIWEISS Ein Hauptmechanismus für die Entstehung diabetischer Folgeerkrankungen ist die Bildung von AGEs (Advanced Glycation Endproducts). Diese entstehen durch die Bindung von Glucose an körpereigene Eiweißmoleküle. Wir alle kennen das, wenn wir Zucker in der Pfanne karamellisieren. Das Gleiche passiert in unserem Körper. Der Langzeitblutzuckerwert HbA1c ist ein solches AGE. Dieses „körpereigene Karamell“ kann unendlich viele Schäden verursachen, je nachdem welche Zellen betroffen sind. Hier ein paar Beispiele: • Neuropathien in Nervenzellen mit Sensibilitätsstörungen, motorischen Störungen, Verstopfung, Impotenz usw. Bei Fetten gilt Qualität vor Menge. Hochwertig sind mehrfach ungesättigte Fette wie die Omega-3-Fettsäuren im Seefisch. Süßigkeiten, Knabberzeug, Limonaden, Mehlspeisen, Pizza usw. sollte man sich für seltene, besondere Gelegenheiten aufheben und dann aber richtig bewusst genießen. TIPP Das Trinken nicht vergessen! Eineinhalb bis zwei Liter Wasser pro Tag braucht der Körper. Auf dem Kalorien-reduzierten Speisezettel sollten vor allem eiweißhaltige Lebensmittel, gesunde Fette und viel Gemüse stehen. DIABETES MELLITUS

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