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APOaktuell Ausgabe 24 – Winter 2020

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Die aktuelle Ausgabe Winter 2020. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: BAUCHGEHIRN DARM – Das unterschätzte Organ, KOPFSCHMERZEN – Killer der Lebensfreude, DIABETES – Teil 2: Die richtigen Schrauben drehen, RAUS AUS DEM WINTERSCHLAF – Energie muss erst gelernt sein, und vieles mehr...

48 Zur Vorbeugung und

48 Zur Vorbeugung und Schadensbegrenzung von Diabetes können Mikronährstoffe gezielt beitragen. Es zahlt sich daher aus, sein Essen genauer unter die Lupe zu nehmen. • Entzündungen im Knorpelgewebe (Arthritis, Arthrose, Bandscheibenschäden usw.) • Erkrankungen der Netzhaut der Augen mit Gefahr der Erblindung • Verhärtungen der Gefäße mit Folgen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose usw. • Funktionseinschränkungen der Nieren mit erhöhter Eiweißausscheidung bis zum Nierenversagen • Ablagerungen in den Gefäßen (thrombotische Vorgänge) mit Herzinfarkt- und Schlaganfall-Gefahr Zur Vorbeugung und Schadensbegrenzung können Mikronährstoffe gezielt beitragen. Einige möchte ich heute vorstellen: Magnesium: Diabetiker leiden durch eine erhöhte Urinausscheidung oft unter einem Magnesiummangel. Ein erniedrigter Magnesiumspiegel scheint überhaupt, das Risiko an Diabetes 2 zu erkranken zu steigern. Da diesem Mineral eine entscheidende Wirkung im Kohlenhydrat-Stoffwechsel zukommt, führt ein Mangel beispielsweise zu: • erschwerter Blutzuckereinstellung • erhöhter Insulinresistenz • erhöhtem Risiko für Augenschäden Zink: Auch die Zinkausscheidung ist bei Diabetikern erhöht. Zink braucht unser Körper zur Bildung von Insulinrezeptoren und zur Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse. Eine erniedrigte Verfügbarkeit von Zink führt u.a. zu: • einer erhöhten Insulinresistenz • erhöhter Neigung zu Hautpilzinfektionen • gesteigerter Infektanfälligkeit • schlechter Wundheilung Chrom: Das essentielle Spurenelement Chrom ist entscheidend an der Regulierung des Blutzuckerspiegels beteiligt. Chrom bindet an das Insulin und verstärkt so dessen Wirkung. DIABETES MELLITUS

AN DEN RICHTIGEN SCHRAUBEN DREHEN 49 Regelmäßige Blutwert-Kontrollen sind wichtig Diabetiker sollten zusätzlich Ihren Homocystein-Wert messen lassen. B-Vitamine: Vitamin B1, B6 und B12 werden zur Behandlung der schmerzenden, diabetischen Nervenschädigungen eingesetzt. Außerdem können Vitamin B6 und vor allem die fettlösliche Vorstufe von Vitamin B1, das Benfotiamin, die Bildung der AGEs verringern. Der Vitamin B12-Spiegel ist bei Diabetikern durch die Behandlung mit dem Wirkstoff Metformin meist viel zu niedrig. Das Fehlen von Vitamin B12 und Folsäure begünstigt die Entstehung von schädlichem Homocystein in unserem Stoffwechsel. Ein erhöhter Homocystein-Blutwert wird als Mitverursacher mit Krankheiten wie Alzheimer, Schlaganfall, Herzinfarkt u.v.m. in Zusammenhang gebracht. DIABETIKER SOLLTEN DESHALB REGELMÄSSIG IHREN HOMOCY- STEIN-WERT IM BLUT MESSEN LASSEN. Vitamin D: Mittlerweile weiß man, dass ein Mangel an Vitamin D erwiesenermaßen das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöht. Vitamin D verstärkt die Insulinempfindlichkeit. Antioxidantien: Die Entstehung zell-schädlicher Produkte wie beispielsweise freie Sauerstoff-Radikale spielt bei der Entstehung diabetischer Folgeschäden eine entscheidende Rolle. Deshalb liegt es auf der Hand, dass Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Bioflavonoide aus Pflanzen (wie z.B. Anthocyane, Quercetin, Resveratrol) effektiv helfen und schützen können. Auch die AGE Bildunghemmende Alpha-Liponsäure und die antientzündlich wirksamen und gefäßschützenden Omega-3-Fettsäuren gehören in diese Gruppe. LASSEN SIE SICH IN IHRER APOTHEKE BERATEN. Denn mit sinnvoller Bewegung, gezielter Ernährung und der richtigen Versorgung mit Mikronährstoffen können die Zuckerkrankheit und ihre Folgen positiv beeinflusst werden. DIABETES MELLITUS

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