Herzlich Willkommen beim APOmedia Verlag Webkiosk

Lesen und informieren Sie sich in unseren neuen und alten APOaktuell Magazinen. Viel Spaß beim Schmökern wünscht ihnen das APOmedia Verlag Team.

Aufrufe
vor 11 Monaten

APOaktuell Ausgabe 26 – Sommer 2020

  • Text
  • Baderegeln
  • Hausapotheke
  • Kinderwunsch
  • Rosenwurz
  • Arzneipflanzen
  • Multivitamine
  • Sommer
  • Fsme
  • Zecken
  • Schwangerschaft
  • Fieberblasen
  • Herpes
  • Hausmittel
  • Gesundheitstipps
  • Apotheke
Die aktuelle Ausgabe Sommer 2020. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Hausmittel für den Sommer - Sanfte Medizin für die heißeste Zeit, Zecken - unsichtbare Gefahr im Gras, Schwanger - wichtige Vitalstoffe für das Ungeborene, Badesee ahoi - so wird der Sommer ein Genuss und vieles mehr...

26

26 Unser Körper braucht, um richtig funktionieren zu können, nicht nur die sogenannten Makronährstoffe also Nährstoffe, die in größeren Mengen zugeführt werden müssen wie Kohlenhydrate, Eiweiß, und Fett. Auch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe Mikronährstoffe sind in kleinen Mengen oder gar nur Spuren lebensnotwendig, damit alle biochemischen Vorgänge in unserem Organismus reibungslos ablaufen können. Dies ist vergleichbar mit Benzin oder Diesel und Öl für unser Auto. Beides ist notwendig, wenn auch in verschiedenen Mengen. Nun liest man tagaus, tagein in der Presse oder sieht in oft pseudowissenschaftlichen Sendungen im Fernsehen, dass unser Land kein Vitamin-Mangel-Land sei und dass Nahrungsergänzungsmittel reine Geschäftemacherei und Humbug ohne jeden Benefit für unsere Gesundheit seien. Leider stimmt das so nicht. Richtig ist, dass Obst, Gemüse usw. bei uns stets und Jahreszeit abhängig oft einigermaßen frisch verfügbar sind. Trotzdem sind MIKRONÄHRSTOFF- MANGELZUSTÄNDE hierzulande keine Seltenheit. HIER EIN PAAR GRÜNDE, warum das so ist: • Einseitige Ernährung durch zu viel „Fast Food“ oder bedingt durch Diäten sowie spezielle Ernährungsformen wie z.B. Veganismus. • Lebensstil: Stressreiche Lebensphasen rauben wichtige Mikronährstoffe genauso wie hohe körperliche Belastung beispielsweise durch Sport. Auch das Rauchen oder ein Zuviel an Alkohol erhöhen den Verbrauch. • Außergewöhnliche Situationen wie z.B. Schwangerschaft und Stillzeit mit erhöhtem Bedarf. • Genetische Faktoren: Viele von uns können durch genetische Veränderun- VITAMINE & VITALITÄT

MULTIVITAMIN PRÄPARATE ALLES IN EINEM 27 gen bestimmte Mikronährstoffe zu wenig aufnehmen oder nur ungenügend in die biochemisch aktive Form umwandeln. Nüsse sind gesund der Körper kann jedoch aufgrund schwerlöslicher Verbindungen nicht alle Nährstoffe optimal aufnehmen. • Alter: Im Alter sinken die Aufnahmefähigkeit und auch die Eigenproduktion vieler Substanzen. • Einnahme von Medikamenten wie z.B. Proptonenpumpenhemmer (landläufig „Magenschutz“), Antidiabetika (z.B. Metformin), Statine, die Anti-Baby-Pille usw. reduzieren die Aufnahme von bestimmten Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen oder verstärken deren Ausscheidung wie beispielsweise Entwässerungsmittel (Diuretika). • Krankheiten wie Diabetes, Nierenerkrankungen, Entzündungen, Allergien usw. erhöhen den Bedarf. • Verarmung unserer Nahrungsmittel an gesunden Substanzen durch Lagerung, lange Transportwege, Auslaugung der Böden dafür aber höhere Belastung mit schädlichen Stoffen wie Herbiziden, Pestiziden, Antibiotika, Schwermetallen usw. • Verringerte bis keine Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen durch schwerlösliche Verbindungen in Lebensmitteln (z.B. Phytinsäure in Getreide, Nüssen). TIPP Es ist also nicht wichtig, wie hoch der Vitamin- und/oder Mineraliengehalt unserer Nahrungsmittel im Reagenzglas ist. Wichtig ist, was tatsächlich durch den Darm im Blut bei uns ankommt. Und das differiert von Mensch zu Mensch und von Lebenslage zu Lebenslage. Wir sehen also, dass unser Bedarf abhängig ist von unzähligen individuellen Faktoren. Die Zufuhrempfehlungen gelten aber für gesunde Menschen mit einem normalen Stoffwechsel. Besondere Umstände bleiben bei diesen offiziellen Angaben unberücksichtigt. Die geschätzten Referenzwerte z.B. der DGE (deutsche Gesellschaft für Ernährung) bilden die Grundlage für die Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln. Auf den Verpackungen steht wie viel Prozent dieses Wertes vom jeweiligen Nährstoff im Produkt enthalten ist. So glaubt man, Präparate gut miteinander vergleichen zu können. VITAMINE & VITALITÄT

© 2017 APOmedia Verlag GmbH