Herzlich Willkommen beim APOmedia Verlag Webkiosk

Lesen und informieren Sie sich in unseren neuen und alten APOaktuell Magazinen. Viel Spaß beim Schmökern wünscht ihnen das APOmedia Verlag Team.

Aufrufe
vor 3 Monaten

APOaktuell Ausgabe 26 – Sommer 2020

  • Text
  • Baderegeln
  • Hausapotheke
  • Kinderwunsch
  • Rosenwurz
  • Arzneipflanzen
  • Multivitamine
  • Sommer
  • Fsme
  • Zecken
  • Schwangerschaft
  • Fieberblasen
  • Herpes
  • Hausmittel
  • Gesundheitstipps
  • Apotheke
Die aktuelle Ausgabe Sommer 2020. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Hausmittel für den Sommer - Sanfte Medizin für die heißeste Zeit, Zecken - unsichtbare Gefahr im Gras, Schwanger - wichtige Vitalstoffe für das Ungeborene, Badesee ahoi - so wird der Sommer ein Genuss und vieles mehr...

48 selbst keine aktive

48 selbst keine aktive Vitaminfunktion. Sie muss in unserem Körper erst in ihre Wirkform das 5-Metyltetrahydrofolat (5-MTHF) umgewandelt werden. Aufgrund einer genetischen Disposition („Enzympolymorphismus“) kann im Schnitt jede zweite Frau Folsäure nur unzureichend in 5-MTHF umwandeln. Somit bleibt trotz Folsäureeinnahme die Mangelversorgung bestehen. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass im gewählten Präparat die BIOAKTIVE FORM DES FOLATES bereits enthalten ist. Früh- und Fehlgeburten. Auch in der Stillzeit benötigt der Säugling viel Folat, weil er wächst. Deshalb sollten Frauen im gebährfähigen Alter Folat unbedingt schon VOR DEM BEENDEN DER VER- HÜTUNG zusätzlich als Nahrungsergänzung einnehmen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt gesunden Jugendlichen und Erwachsenen eine tägliche Folatzufuhr von 400 µg. Für Schwangere und Stillende liegt der Bedarf bei 50% mehr. Leider reichen diese 600 µg in der Regel aber aufgrund der bestehenden Unterversorgung nicht aus. Deshalb enthalten viele Nahrungsergänzungsmittel für Frauen mit Kinderwunsch 800 µg Folat bzw. Folsäure. FOLAT ist nicht gleich FOLSÄURE. Synthetisch hergestellte Folsäure ist zwar nicht so empfindlich wie die natürlich vorkommenden Folate, doch besitzt Folsäure JOD Dieses Spurenelement braucht unsere Schilddrüse zur Bildung von Schilddrüsenhormonen, die wiederum für Entwicklung, Wachstum und Regulation des Stoffwechsels verantwortlich sind. In jedem Fall ist es sinnvoll den Jodstatus der Schwangeren labortechnisch zu überprüfen. EISEN In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Eisen durch die vermehrte mütterliche Blutbildung verdoppelt. Daher wird für Schwangere die empfohlene Eisenzufuhr von 15 mg auf 30 mg am Tag erhöht. Darum sollte der Eisenblutwert in der Schwangerschaft kontrolliert und ein Mangel mit Supplementen behoben werden. VITAMIN A (RETINOL) Dieses fettlösliche Vitamin wird u.a. benötigt für die Entwicklung der Augen, der Haut, der Schleimhäute, des Immunsystems und für das Wachstum. Es ist in Form von Retinol oder FÜR DIE FRAU

VON ANFANG AN GUT VERSORGT 49 Retinylestern in vielen tierischen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Eigelb, Leber usw. enthalten. In pflanzlichen Nahrungsmitteln findet man die Vorstufen Provitamine A in Form von pflanzlichen Farbstoffen, den Carotinoiden. Zu den wichtigsten Lieferanten zählen hier buntes Obst und Gemüse wie Karotten, Kürbis, Spinat, Aprikosen usw. Die häufigste und bekannteste Form ist das Betacarotin. Die Provitamine A können bedarfsgerecht in unserem Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Um den erhöhten Bedarf in der Schwangerschaft sicher zu decken, sollten nur Präparate, die speziell für Schwangere und Stillende konzipiert wurden, angewendet werden. Denn höhere Dosierungen von Vitamin A selbst könnten zu Missbildungen beim Kind führen. Deshalb enthalten geeignete Produkte Betacarotin, da damit keine Überdosierung möglich ist. Auch Leber sollte in der Schwangerschaft aufgrund ihres hohen Vitamin A Gehaltes nur mit Vorsicht genossen werden. VITAMIN D Der größte Teil unseres Vitamin D Bedarfs wird durch die körpereigene Synthese in der Haut mit Hilfe der Sonne gedeckt. Durch zu wenig Sonne auf der Haut (Winter, Beruf, Sonnenschutzmittel) leidet ein riesiger Teil der Bevölkerung hierzulande unter einem Vitamin D Mangel. Dieses fettlösliche Vitamin ist für unzählige Vorgänge besonders aber für die Mineralisation der Knochen verantwortlich. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf erhöht. Eine Unterversorgung hat starke Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung des Kindes. Somit sollte jede Schwangere und Stillende unbedingt ihren Vitamin D Blutwert regelmäßig überprüfen lassen. OMEGA 3 FETTSÄUREN Besonders die Docosahexaensäure (DHA) ist extrem wichtig für Entwicklung der Sehkraft, des Gehirns, des Hormon- und Immunsystems. Eine ausreichende Zufuhr soll zum Beispiel das Risiko einer Frühgeburt reduzieren. Schwangere und Stillende sollen deshalb mindestens 200 mg DHA pro Tag zu sich nehmen. Dies ist über Nahrungsmittel fetthaltiger Seefisch kaum zu erreichen. Denn dieser kann außer Omega 3 Fettsäuren auch schädliche Stoffe wie Quecksilber, Dioxine usw. enthalten. Die α-Linolensäure aus pflanzlichen Öle wie beispielsweise Leinöl können in der Regel nur ungenügend in DHA umgewandelt werden. Andere in der Schwangerschaft wichtige Mineralien und Spurenelemente sind u.a. Calcium, Zink, Magnesium, Vitamin C und die B Vitamine. Durch sinnvolle Nahrungsergänzung können eine Speicherentleerung mit einem Mangel als Folge und Schwangerschaftskomplikationen verhindert und eine gesunde Entwicklung des Kindes gefördert werden. In der Stillzeit benötigt der Säugling viel Folat für das Wachstum. FÜR DIE FRAU

APOaktuell

APOaktuell Ausgabe 26 – Sommer 2020
APOaktuell Ausgabe 25 – Frühling 2020
APOaktuell Ausgabe 24 – Winter 2020
APOaktuell 04 Herbst 2019
APOaktuell 03 Sommer 2019
APOaktuell 02 Frühling 2019
APOaktuell 01 Winter 2019
APOaktuell 04 Herbst 2018
APOaktuell 03 Sommer 2018
APOaktuell 02 Frühling 2018
APOaktuell 01 Winter 2018
APOaktuell 04 Herbst 2017
APOaktuell 03 Sommer 2017
APOaktuell 02 Frühling 2017
APOaktuell 01 Winter 2017

APOseller

APOSeller 02 Sommer 2020
APOseller 01 Frühling 2020
APOaktuell 03 Winter 2019/2020
APOSeller 02 Sommer 2019
APOseller 01 Frühling 2019
APOSeller 04 Winter 2018/2019
APOSeller 03 Herbst 2018
APOseller 02 Sommer 2018
APOseller 01 Frühling 2018
APOSeller 03 Winter 2017/2018
APOseller 02 Herbst 2017
APOseller 01 Frühling 2017

ApoMaxazin

ApoMaxazin 02 Herbst/Winter 2017
ApoMaxazin 01 Frühjahr 2017

© 2017 APOmedia Verlag GmbH