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APOaktuell AUSGABE 28 – #01 2021

Die aktuelle Ausgabe 28 – #01 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Hausmittel für die Psyche – Altbewährtes als sanfte Hilfe, Power Detox mit Curcuma – Ein Booster für die Leber, Das Milchgebiss – Zähneputzen wie die Großen, Gut geschützt – MNS und FFP-Masken – das können sie, so wirken sie und vieles mehr...

38 ZÄHNEPUTZEN WIE DIE

38 ZÄHNEPUTZEN WIE DIE GROSSEN 39 Der erste kecke Zahn zeigt sich im Lächeln eines Babys und sofort macht er die WhatsApp-Runde im Freundeskreis seiner verzückten Eltern. zersetzt wird. Diese Bakterien (hauptsächlich Streptococcus mutans) werden schon im Babyalter von Mensch zu Mensch übertragen und haften am gelblich-weißen Zahnbelag (Plaque). Die entstehenden Säuren greifen den Zahnschmelz an, er wird weich und helle bis bräunliche Flecken entstehen, die zu Beginn durch Zahnpflege und Anwendung von Fluoriden wieder beseitigt werden können. Ein putziger Milchzahn, der dem kleinen Erdenbürger für die nächsten paar Jahre als Kauwerkzeug dienen wird, jedoch dann seinem bleibenden Nachfolgemodell Platz machen muss. DAS GEBISS EIN KURZER EXKURS Ab dem 6. Lebensmonat brechen die ersten Zähne durch, deren strahlend weiße Farbe dem Milchgebiss seinen Namen gibt. Es umfasst 20 Zähne und sollte bis rund um den 30. Lebensmonat komplett zu sehen sein. Die „Geburt“ der Kauwerkzeuge ist schmerzhaft und verursacht beim Säugling zumeist Unruhezustände und Unwohlsein, manche Kinder fiebern. Der Wechsel zum bleibenden Erwachsenengebiss beginnt zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr mit dem Verlust der mittleren Milch-Schneidezähne. Insgesamt erscheinen 28 Zähne bis zum Teenager-Alter. Auf das vollständige Gebiss von 32 Kauinstrumenten fehlen dann noch 4 Weisheitszähne, die falls überhaupt vorhanden meist frühestens ab dem 17. Lebensjahr durchbrechen oder aufgrund einer falschen Lage vom Zahnarzt Der sichtbare Teil eines Zahnes, der aus dem Zahnfleisch herausragt, wird als Krone bezeichnet, im Kieferknochen verankert ist die Wurzel. Im Inneren des Zahnes findet sich das Mark (Pulpa), in welchem Blutgefäße und Nervenbahnen verlaufen. Umgeben ist das Zahnmark vom Zahnbein (Dentin), das hart aber elastisch ist. Die äußerste Schicht der Krone besteht aus Zahnschmelz und fungiert als Schutz für den Zahn. Er ist die härteste Substanz im Körper und aus Kalziumphosphat und anderen Mineralstoffen aufgebaut. KARIES: die zerstörerische Kraft von Streptococcus mutans und Zucker Der gesamte Mundraum ist mit Mundschleimhaut ausgekleidet, welche durch den Speichel ständig befeuchtet wird. Dieser enthält ein Zucker-spaltendes Enzym und Schleimstoffe. Er hat eine leicht reinigende und antiseptische Wirkung und stärkt durch enthaltenes Calcium und Phosphat den Zahnschmelz. Der Speichel kann durch seine Pufferwirkung schädliche Säuren bis zu einem gewissen Grad neutralisieren. Diese entstehen, wenn mit der Nahrung aufge- Andernfalls manifestieren sich die Flecken als Karies (=Zahnfäule). Solange diese nicht bis zu den Nervenbahnen vorgedrungen ist, spürt das Kind (oder der Erwachsene) nichts davon. Karies ist nicht reversibel (umkehrbar), sie muss vom Zahnarzt abgetragen, das Loch gesäubert und mit einer „Plombe“ wieder verschlossen werden. Das Surren des Bohrers und die leider nicht ganz vermeidbaren Schmerzen sind in vielen Fällen Auslöser für eine „Zahnarztphobie“, die sogar viele Erwachsene vom regelmäßigen Kontrollbesuch beim Zahnarzt abhält. Eltern ist dringend zu empfehlen, zu Beginn mit ihrem Kind eine Zahnordination zu wählen, die auf eine spielerische Behandlung von kleinen Patienten spezialisiert ist. Damit der „böse“ Bohrer erst gar nicht zum Einsatz kommt, gilt es schon den Kleinsten beizubringen, die Zähne gründlich zu reinigen. Dadurch wird der bakterientragende Zahnbelag regelmäßig entfernt. Andernfalls wird dieser wasserunlöslich und entwickelt sich zum nicht mehr entfernbaren Zahnstein, unter dem Bakterien und Säuren den Zahnschmelz der bleibenden Zähne erst nach etwa 3 Jahren so widerstandsfähig wie bei einem Erwachsenen. Da das Zahnfleisch dem festen Halt der Zähne dient, muss es ebenfalls möglichst gesund erhalten werden. Am oberen Ende liegt es nicht ganz am Zahn an, sodass eine kleine Furche entsteht. Darin können sich bei ungenauer Mundhygiene Speisereste und Ablagerungen sammeln, die zu bakteriellen Entzündungen führen. Was ZAHNÄRZTE EMPFEHLEN: schon der erste Zahn will geputzt sein! Mit einer weichen Bürste, einem Wattestäbchen oder einer Fingerzahnbürste mit Noppen und ein bisserl' Wasser sollte Mama oder Papa schon von Beginn weg einmal täglich die herausoperiert werden müssen. nommener Zucker durch Bakterien im Mund weiter abbauen. Zudem ist der Zahnschmelz kleinen Zähnchen reinigen, am besten mit viel KIDS CORNER KIDS CORNER

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