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APOaktuell AUSGABE 30 – #03 2021

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Die aktuelle Ausgabe Sommer 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Die Haut im Sommer, Hausmittel gegen Entzündungen, Kindheit in der Pandemie, Gut geschützt – der Weg zur neuen Freiheit und vielem mehr...

22 Unsere Haut mit ihrer

22 Unsere Haut mit ihrer großen Oberfläche reagiert empfindlich auf Veränderungen der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Gerade jetzt nach den Corona- Beschränkungen freuen wir uns alle wieder auf Sonne, Strand, Meer, Berge usw. Doch freut unsere Haut sich auch? Sie wird gestresst von der meist ungewohnt hohen UV-Strahlenbelastung, ausgetrocknet vom Baden, Schwitzen, Duschen, Abtrocknen usw., aufgerieben von Sportaktivitäten wie Radeln oder Laufen, gereizt vom Chlor im Wasser und vieles, vieles mehr. Auf der einen Seite ist die Heilwirkung der Sonne auf unseren Körper (Vitamin D Produktion) und unsere Seele unumstritten. Auch bessert Sonnenlicht meist dermatologische Beschwerden wie z.B. Neurodermitis, Psoriasis oder Akne. Andererseits riskieren wir Hautrötungen, Sonnenbrand, Juckreiz, Altersflecken, Faltenbildung bis hin zum Hautkrebs. Wie lange ein Mensch ohne Bedenken in der Sonne verweilen kann (Eigenschutz) hängt vom Hauttyp ab. Ausschlaggebend ist hier die Anzahl der Melanozyten, also der Pigmentzellen in der Haut. Diese passt sich allerdings einer UV-Belastung langsam durch Erhöhung der Anzahl dieser Zellen und durch eine Verdickung an. Deshalb sollte man vor einem geplanten Urlaub mit viel Aufenthalt in der Sonne, die Haut vorher behutsam vorbereiten. Man unterscheidet im Allgemeinen folgende HAUTTYPEN: TYP 1 rotblondes Haar, helle Augen, sehr weißer Teint, viele Sommersprossen, bekommt sehr leicht Sonnenbrand, wird nie braun sondern nur rot Eigenschutzzeit geschätzt 3 - 10 Minuten TYP 2 helles Haar, helle Augen, heller Teint, oft Sommersprossen, bekommt schnell Sonnenbrand, wird kaum braun Eigenschutzzeit geschätzt 10 - 20 Minuten DIE HAUT

ENDLICH URLAUB ABER AUCH FÜR DIE HAUT? 23 TYP 3 dunkelblondes bis braunes Haar, mittlerer Teint, helle oder dunkle Augen, bekommt selten Sonnenbrand, wird gut braun Eigenschutzzeit geschätzt 20 - 30 Minuten TYP 4 dunkles Haar, dunkler Teint, dunkle Augen, bekommt fast nie Sonnenbrand, wird (ist) immer braun Eigenschutzzeit geschätzt 45 Minuten Um unsere Haut vor UV bedingten Schäden zu schützen, hat sie zwei SCHUTZMECHANISMEN: 1. Lichtschwiele Durch wiederholtes Sonnenbaden, also Aussetzen unserer Haut vor allem der UVB Strahlung wird eine sogenannte „Lichtschwiele“ aufgebaut. Hierunter versteht man eine Verdickung der Hornschicht, die ein Eindringen der Strahlen in tiefere Hautschichten erschwert. 2. Bräunung Die pigmentbildenden Zellen in der Oberhaut (Melanozyten) werden aktiviert. So wird Melanin produziert, welches einem Sonnenschirm vergleichbar die leicht zu schädigenden Zellkerne schützt. So erscheint die Haut dunkler, was wir mit Schönheit und Vitalität verbinden. Allerdings ist dieser Effekt nichts anderes als ein ausgeklügelter Schutzmechanismus unseres Organismus gegen Hautschäden. Die Hauttypen 1 und 2 haben in der Sonne eine kurze Eigenschutzzeit. Bei einem Sonnenbrand sind die Zellen bereits akut geschädigt. Dieser gilt deshalb unbedingt zu vermeiden. Wie schnell es dazu kommt, hängt vom Hauttyp (siehe oben) und von der Intensität der UV-Strahlung ab. Wie hoch diese aktuell ist, sagt der „UV-Index“ aus, den man z.B. in der Wettervorhersage findet. Je höher dieser Wert ausfällt, desto stärker sollten die Schutzmaßnahmen sein. Im Urlaub ändern sich die Ansprüche unserer Haut. Darum sollte man eine Reihe unterschiedlicher Pflegeprodukte im Gepäck haben, um für Reaktionen gerüstet zu sein. Achten Sie auch darauf, ob sich Ihre Medikamente mit der Sonne vertragen! Bei Anwendung bestimmter Immunmodulatoren, Vitamin A-Präparaten, Johanniskraut- DIE HAUT

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