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APOaktuell AUSGABE 30 – #03 2021

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Die aktuelle Ausgabe Sommer 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Die Haut im Sommer, Hausmittel gegen Entzündungen, Kindheit in der Pandemie, Gut geschützt – der Weg zur neuen Freiheit und vielem mehr...

28 Sommer, Sonne,

28 Sommer, Sonne, Sonnencreme doch worauf kommt es an beim Kauf? Wir alle benutzen sie, um unsere Haut vor den schädlichen Effekten der Sonnenstrahlen zu schützen. „Die Haut merkt sich jeden Sonnenstrahl“ ist ein bekannter Spruch. Entscheidend neben den pflegenden Inhaltsstoffen sind die beinhalteten Filtersubstanzen vornehmlich gegen die UVA- und UVB-Strahlung. Diese wird gestreut, absorbiert oder reflektiert. Deshalb sollen die Sonnen-Cremes, Emulsionen, Öle, Gele usw. rechtzeitig (ca. eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad) möglichst flächig, lückenlos und vor allem in ausreichender Menge (2 Gramm pro Quadratzentimeter Haut entspricht je nach Körpergröße etwa 3 - 4 großen Esslöffeln) aufgetragen werden. Die Qualität der Schutzwirkung des Produktes hängt in der Hauptsache von den eingesetzten Filtersubstanzen ab. Diese haben meist komplizierte, chemische Namen und nicht jeder Filter ist für jeden verträglich. Um die notwendige Abschirmung aufzubauen müssen mehrere Filter kombiniert werden. Denn keine einzelne Substanz kann das gesamte Spektrum der Strahlung abdecken. Die Filterkombination des gewählten Produktes sollte sowohl vor UVA- (320 - 400 nm) als auch vor UVB-Strahlung (280 - 320 nm) schützen. UVB-LICHT • löst Rötung und Sonnenbrand aus • lässt die Haut braun werden • führt zur Bildung von Vitamin D UVA-LICHT • löst kaum Sonnenbrand aus • schädigt die Kollagene der Haut (Hautalterung und Faltenbildung) • fördert die Bildung freier Radikale (Hautkrebsrisiko) Der ausgewiesene Lichtschutzfaktor (LSF) bezieht sich nur auf die UVB-Strahlung. Im Englischen wird er auch als (SPF = sun protection factor) bezeichnet. Er gibt an, um wieviel länger man in der Sonne bleiben könnte, bis es zur Hautrötung kommt. Bei einem beste- DIE HAUT

SOMMER, SONNE, SONNENCREME 29 henden Eigenschutz von etwa 10 Minuten (je nach Hauttyp), dürfte man sich mit einem LSF 30 Produkt also ca. 300 Minuten in der Sonne aufhalten. Leider ist dies ein rein theoretischer Wert. Deshalb sollte man aus eigenem gesundheitlichen Interesse diese Zeit nie vollständig ausreizen. Denn man riskiert außer einem schmerzhaften Sonnenbrand vorzeitige Hautalterung, Altersflecken bis hin zum Hautkrebs. Um langfristige Hautschäden zu vermeiden, ist es wichtig, dass sich zusätzlich das UVA-Siegel auf dem Produkt befindet. Dieses sagt aus, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes beträgt. Bei z.B. LSF 30 hat man so einen UVA Schutz von mindestens 10. Aus dermatologischer Sicht gilt: JE HÖHER der UVA-Schutz, DESTO BESSER für die Haut SCHUTZ VOR INFRAROT (IR-STRAHLUNG) Diese Wärmestrahlung der Sonne, vor allem die IR-A-Strahlen können die Haut ebenfalls schädigen. Leider können diese durch herkömmliche Filter nicht abgeschirmt werden. Daher enthalten gute Sonnenschutzmittel spezielle Antioxidantien wie z.B. Vitamin C und E, Coenzym Q10 (Ubichinon oder Ubichinol) oder Traubenkernextrakt zum IR-Schutz. Vorallem für helle Hauttypen gilt beim Sonnenschutz: je höher, desto besser. Wodurch zeichnet sich ein GUTER UV-FILTER aus? • Er sollte keine allergische Reaktion auslösen. • Er darf nicht durch die Haut dringen und in die Blutbahn gelangen. • Er sollte keine Hormon-ähnliche Wirkung entfalten. • Er sollte nicht zerfallen, also photostabil sein. Denn sonst würde die Schutzwirkung schnell nachlassen und die entstehenden Zerfallsprodukte könnten die Haut reizen. Alle in Österreich auf dem Markt befindlichen Sonnenschutzprodukte und damit auch die verwendeten Filtersubstanzen unterliegen der Kosmetik-Richtlinie der Europäischen Union. DIE HAUT

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