Herzlich Willkommen beim APOmedia Verlag Webkiosk

Lesen und informieren Sie sich in unseren neuen und alten APOaktuell Magazinen. Viel Spaß beim Schmökern wünscht ihnen das APOmedia Verlag Team.

Aufrufe
vor 3 Monaten

APOaktuell AUSGABE 30 – #03 2021

  • Text
  • Sonnenbrand
  • Sommerfrische
  • Urlaub
  • Schnell
  • Zeit
  • Pandemie
  • Hausmittel
  • Sommer
  • Kinder
  • Sonne
Die aktuelle Ausgabe Sommer 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Die Haut im Sommer, Hausmittel gegen Entzündungen, Kindheit in der Pandemie, Gut geschützt – der Weg zur neuen Freiheit und vielem mehr...

DIE WELT EINER 46

DIE WELT EINER 46 Pflanze der Saison Maulbeere die Powerfrucht A P O T H E K E Beschreibung Ursprünglich in China und dem Himalaya beheimatet, dienten die Blätter des Maulbeerbaumes (vor allem der weißen Maulbeere) schon vor 5000 Jahren als Leibspeise der Raupen des Seidenspinners. Neben dem guten Geschmack hat die Maulbeere noch einiges mehr zu bieten: Sie gehört zu den modernen Superfoods, die mit ihrem hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen positive gesundheitliche Effekte haben. Inhaltsstoffe • Antioxidantien (Resveratol), die schädliche freie Radikale binden. • Vitamine: C, B und K • Mineralstoffe: Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium, Zink und Mangan • Aminosäuren, Fettsäuren Die Ernte der Maulbeeren zieht sich über einige Wochen, da die Früchte erst nach und nach reif werden. Sie sind sehr saftig und schnell verderblich, weshalb sie nur getrocknet exportiert werden können aus Ländern wie Griechenland, Iran und der Türkei. Wirkung • Schutz der Blutgefäße und Vorbeugung von Schlaganfällen und Infarkten. • Hautschutz • Zellschutz vor freien Radikalen. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin ist diese Frucht von Bedeutung. In der Volksheilkunde werden auch die schleimlösenden Effekte der Beeren geschätzt. Ganz aktuell wird auch die Viren-hemmende Wirkung der Maulbeeren in Hinblick auf das Corona-Virus von einem Forschungsteam an der Abteilung für Pharmakognosie der Universität Wien untersucht. Da antivirale Medikamente nicht leicht zu entwickeln sind, weil Viren menschliche Wirtszellen zur Vermehrung und Verbreitung nutzen, werden auch alt bekannte Heilpflanzen auf deren Potential durchforstet. Bei der Maulbeere hatte man Glück. Inhaltsstoffe aus der Wurzelrinde des Maulbeerbaums (Morus alba, weiße Maulbeere) hindern gleichzeitig die virale und die bakterielle Neuraminidase an der Arbeit. Die Frage, ob Maulbeeren (und weitere erfolgsversprechende Pflanzen) auch beim SARS-CoV-2 ähnliche Wirkung erzielen, ist Mittelpunkt intensiver Forschungen. DIE WELT EINER APOTHEKE

47 Welpen alarm TEIL 2: DIE ERSTEN WOCHEN FACHKOMMENTAR: MAG. PHARM. ADELHEID TAZREITER HUND, KATZ' & CO

© 2017 APOmedia Verlag GmbH