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APOaktuell AUSGABE 31 – #04 2021

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Die aktuelle Ausgabe Herbst 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Gut geschützt - Covid 19-Antikörper, Spermidin - Anti-aging-power, Erkältet - Efeu oder Ambroxol?, Vitamin D - Ein Alleskönner und vielem mehr...

8 Aktuell sind

8 Aktuell sind Antikörper-Tests in den Laboren sehr aufwändig und teuer. treffen und damit für viele die Entscheidungsgrundlage für eine Drittimpfung oder die Verlängerung des Genesenen-Status oder auch eine Grundimmunisierung darstellen. Die Deutung des Wertes ist noch eine etwas unsichere Sache. Ab einem WERT VON 100 BAU/ML ist die Situation klar: ein Schutz besteht so die Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Zeit. Im niedrigen Bereich unter 60 BAU/ml Blut ist die Interpretation schwieriger. Derzeit scheint der Schwellenwert für einen sicheren Schutz zwischen 50 und 60 BAU zu liegen muss aber immer mit dem Referenzwert des jeweiligen Labors verglichen werden! Denn es gibt verschiedene Tests- und Auswertungssysteme, die dann von Labor zu Labor zu unterschiedlichen Referenzwerten führen. Ein Vergleich mit den Werten der Familie oder der Arbeitskollegen ist daher nicht sinnvoll, wenn diese nicht im gleichen Labor ausgewertet wurden. Auf dem Blutbefund befinden sich manchmal auch andere Messergebnisse unter der Rubrik „SARS- CoV-2-Antikörper“. Zum Beispiel Werte mit der Einheit AU/ml, welche sich vom Wert mit der Einheit BAU/ml sehr unterscheiden. Die WHO verwendet standardmäßig nur die Ergebnisse mit der Einheit BAU/ml, sodass diese auch zum weltweiten Vergleich und als Maßstab für Empfehlungen herangezogen werden können. So bedeutend der Antikörper-Test im Blut für die Beurteilung der epidemiologisch wichtigen „Herdenimmunität“ ist, so hat er im Moment (noch) einen großen Nachteil: er ist sehr aufwendig und teuer. Ein flächendeckender Einsatz wie beim Antigen-Test ist daher im Moment nicht möglich. Jedoch wird international bereits fieberhaft an Testsystemen gearbeitet, die die Beurteilung des Antikörper- Ausmaßes für jeden Betroffenen rasch und zu einem vernünftigen Preis erlauben. Stand Oktober 2021 COVID-19

DIE WELT EINER 9 Pflanze der Saison A P O T H E K E Die Fichte ein Baum mit Heilwirkung Die der Familie der Kieferngewächse zugehörige Fichte ist ein bis zu 60m hoher Nadelbaum, dessen Nadeln sich im Unterschied zur Tanne rund um den Zweig anordnen und dessen Zapfen herabhängen (bei der Tanne stehen sie aufrecht). Die Fichte ist ein Tausendsassa und erfreut uns Menschen auf unterschiedliche Weise. Schon bei den Germanen war sie das Symbol für Kraft und Hoffnung, heute ist sie in unseren Breiten ein beliebter Weihnachtsbaum. Das Fichtenharz („Faulpech“) wurde bereits vor 300 Jahren arzneilich verwendet und die Pechsalbe für lange Zeit zur wichtigsten Wundheilsalbe des Alpenraums. Die im Harz und in den frischen Triebspitzen vorhandenen Inhaltsstoffe haben mehrere Heilwirkungen: FICHTENNADELN, TRIEBSPITZEN Inhaltsstoffe ätherisches Öl (alpha + beta-Pinen, Bornylacetat, Borneol, Limonen, Camphen) Terpenkohlenwasserstoffe, Flavonoide, Abietinsäure, Lignane Wirkung & Anwendung antimikrobiell, in den Bronchien sekretions- und auswurffördernd, hyperämisierend (durchblutend) Bei Erkältungen, äußerlich bei rheumatischen Schmerzen • frische Fichtenspitzen: zum Einnehmen: zerstoßen 5 - 6g täglich für Vollbad: 200 - 300g • ätherisches Fichtennadelöl (Aetheroleum Piceae): zum Inhalieren und Einreiben • Fichtenwipfelsirup FICHTENHARZ („FAULPECH“), FICHTENTERPENTIN Zusammensetzung Harzsäure + Terpentinöl (ätherisches Öl) + Wasser Wirkung & Anwendung stark desinfizierend, „eiterziehend“, entzündungshemmend (antiphlogistisch), zusammenziehend (adstringierend) Zur Wundheilung, bei Gelenks- und Gliederschmerzen (in Salben, Einreibungen) Achtung: nicht bei Asthma und Keuchhusten! Nicht in die Augen bringen! Weitere Verwendung: zum Räuchern (reinigend), zur Herstellung von Lacken und Kitten. DIE WELT EINER APOTHEKE

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