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APOaktuell AUSGABE 31 – #04 2021

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Die aktuelle Ausgabe Herbst 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Gut geschützt - Covid 19-Antikörper, Spermidin - Anti-aging-power, Erkältet - Efeu oder Ambroxol?, Vitamin D - Ein Alleskönner und vielem mehr...

36 KOPF- SCHMERZEN TEIL

36 KOPF- SCHMERZEN TEIL 3 Migräne GEWITTER IM KOPF FACHKOMMENTAR: MAG. PHARM. GABRIELE MÜLLER KOPFSCHMERZEN

37 Die heftigen, anfallsartigen, oft einseitigen, pochenden Kopfschmerzen, welche immer wiederkehren, schränken die Lebensqualität der Betroffenen sehr stark ein. Man geht davon aus, dass die Symptome der Migräne durch eine Entzündung an den Gefäßen der Hirnhaut ausgelöst werden. Diese wiederum entsteht wohl durch zu schnelle Steuerungsvorgänge, bei denen Nerven- und Mastzellen vermehrt Botenstoffe und Entzündungsmediatoren freisetzen, was zu einer Erweiterung der Blutgefäße führt. Es kommt zu einer örtlichen Neurotransmitter-Überflutung (Neurotransmitter sind Botenstoffe) des Gehirns. Die Reaktion unseres Organismus darauf ist einerseits Übelkeit und Brechreiz, andererseits eine Entzündung in dem betroffenen Gebiet, welche die pulsierenden Schmerzen verursacht. Durch die vorübergehende Fehlfunktion der schmerzregulierenden Systeme reagiert man überempfindlich auf Reize. Die Veranlagung dazu ist leider erblich. Frauen leiden häufiger unter Migräne als Männer. Denn die Konzentration mancher Botenstoffe wie beispielsweise Serotonin im Blut ist abhängig vom weiblichen Zyklus und kann stark schwanken. So erklärt sich das häufige Auftreten von Migräneattacken beim Eisprung oder der Menstruation. AUSLÖSEFAKTOREN (Trigger) Bestimmte Reize können einen Anfall begünstigen. Deshalb sollten Betroffene unbedingt konsequent ein Kopfschmerz-Tagebuch führen, um ihre individuellen Auslöser herauszufinden. Hier einige BEISPIELE: • Unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus mit zu wenig aber auch zu viel Schlaf • Stark wechselnde Essgewohnheiten, beispielsweise Unterzuckerung beim Fasten • Hormonschwankungen z.B. Eisprung, Menstruation, Beginn oder Beendigung der Einnahme von Hormonpräparaten oder nach einer Schwangerschaft • Stress: hier kommt der Migräneanfall meist erst nach der Anspannung in der Erholungsphase (Wochenend- oder Urlaubsmigräne) KOPFSCHMERZEN

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