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APOaktuell AUSGABE 31 – #04 2021

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Die aktuelle Ausgabe Herbst 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Gut geschützt - Covid 19-Antikörper, Spermidin - Anti-aging-power, Erkältet - Efeu oder Ambroxol?, Vitamin D - Ein Alleskönner und vielem mehr...

38 MIGRÄNE

38 MIGRÄNE GEWITTER IM KOPF • Bestimmte Nahrungsmittel z.B. Schokolade, Käse, Zitrusfrüchte, Alkohol, besonders Rotwein • Äußere Reize wie flackerndes Licht, Lärm oder Gerüche • Wetter- und/oder Höhenveränderungen • Starke Emotionen wie z.B. ausgeprägte Freude oder Trauer • Medikamente wie etwa Arzneimittel, die die Gefäße erweitern (z.B. Bluthochdruckmittel, Nitropräparate oder Potenzmittel) VERLAUF eines Migräneanfalls Verschiedene Vorboten, etwa eine besonders gute Laune, Gereiztheit und/oder ein richtiger Heißhunger auf Süßes können eine Migräneattacke ankündigen. Darauf folgt bei einem kleinen Teil der Betroffenen die so genannte Aura mit Lichtblitzen, Farb- oder Doppelbildern oft begleitet von Schwindel, Sprach-, Geruchs- und/oder Geschmacksstörungen. Danach kommen die pulsierenden, pochenden oder stechenden Schmerzen. Meist breiten diese sich auf einer Kopfseite beginnend über Stirn, Schläfe, und den Augenbereich aus. Körperliche Aktivität und Bewegung verstärken die Symptome meist. Ein Anfall kann in der Regel 4 bis 72 Stunden anhalten. Danach verschwinden die Beschwerden allmählich. Es folgt häufig ein längeres Schlafbedürfnis. Auswirkungen auf die LEBENSQUALITÄT Migräne beeinträchtigt durch ihre heftigen, anfallsartigen Symptome die Lebensqualität und auch die Arbeitsfähigkeit erheblich. Man ist oft tagelang komplett außer Gefecht gesetzt. Die ständige Angst vor der nächsten Attacke minimiert oft die Vorfreude auf schöne Ereignisse. DIAGNOSE von Migräne Frauen sind häufiger von Migräne betroffen. Die Veranlagung dazu ist leider erblich. Ein Facharzt kann Migräne am besten mit einem Kopfschmerztagebuch diagnostizieren. Betroffene sollten daher Zeitpunkt, Art, Stärke, Dauer, Begleiterscheinungen, mögliche Auslöser und eine eventuelle Medikation der Kopfschmerzen genauestens dokumentieren. KOPFSCHMERZEN

39 Facharzt kann Migräne am besten mit einem Kopfschmerztagebuch diagnostizieren. AKUTE MIGRÄNE-THERAPIE Migräne ist ursächlich leider noch nicht heilbar. Die Symptome können aber mit Medikamenten gelindert werden. Zusätzlich sollte man sich vor weiteren Reizen schützen, sich hinlegen und den Raum abdunkeln. Bei leichten Migräneattacken helfen rezeptfreie Schmerzmittel (NSARs) wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen gut. Gegen die Übelkeit können z.B. Ingwer oder geeignete Kräuter-Magentropfen eingesetzt werden. Generell sollten Schmerzmittel nicht zu häufig angewendet werden, denn auch verschreibungsfreie Substanzen haben Nebenwirkungen wie z.B. eine Schädigung der Magenschleimhaut, der Nieren und/oder der Leber, erhöhte Blutungsneigung u.a. Schwerere Attacken mit oder ohne Aura können mit den sogenannten „Triptanen“ (z.B. Sumatriptan, Zolmitriptan usw.) behandelt werden. Zolmitriptan gibt es seit Kurzem in einer 2 Stück Notfalls-Packung ohne ärztliches Rezept in der Apotheke zu kaufen. Dieser Wirkstoff wirkt gefäßverengend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Auch die Übelkeit wird verbessert. Er dient nicht zur Vorbeugung sondern nur zur Akut-Therapie. Höher dosierte Triptan-Präparate sind verschreibungspflichtig. Die übliche Dosis von einer Tablette sollte sofort zu Beginn der Kopfschmerzphase eingenommen werden. Kehren die Beschwerden wieder, so kann im Bedarfsfall nach ein paar Stunden eine zweite Tablette eingenommen werden. KOPFSCHMERZEN KIDS CORNER

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