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APOaktuell AUSGABE 31 – #04 2021

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Die aktuelle Ausgabe Herbst 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Gut geschützt - Covid 19-Antikörper, Spermidin - Anti-aging-power, Erkältet - Efeu oder Ambroxol?, Vitamin D - Ein Alleskönner und vielem mehr...

42 Auch unser hoch

42 Auch unser hoch entwickelter und leistungsfähiger Körper macht manchmal Fehler. Einer davon führt zu Allergien. Dermatophagoides die Hausstaubmilbe In meist völlig harmlosen Substanzen sieht der Organismus einen Feind und fährt all seine Abwehrmechanismen hoch. Der/ Die Betroffene entwickelt unangenehme bis schwere Krankheitssymptome, obwohl alles eigentlich nur ein Irrtum ist. Gerade bei den Jüngsten sind solche widersinnigen Immunreaktionen auf dem Vormarsch. Substanzen, die Allergien auslösen, nennt man Allergene. Am häufigsten rufen folgende Stoffe ÜBEREMPFINDLICHKEITS- REAKTIONEN hervor: • Inhalationsallergene: Pollen (Blütenstaub), Hausstaubmilben (Milbenkot), Tierhaare (Katze!), Schimmelpilze • Nahrungsmittelallergene (Säuglinge und Kleinkinder): Kuhmilch, Hühnerei, Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte u.a. • Insektengifte in Österreich Wespen- und Bienengift • Medikamente beispielsweise bestimmte Antibiotika (Penicillin) u.a. • Kontaktallergene: Nickel (im Modeschmuck) u.a. selten bei Kindern Hausstaubmilben-Allergiker leiden besonders im Winter unter Symptomen. Ihr Abwehrsystem reagiert auf den trockenen Kot der winzigen spinnenartigen Hausstaubmilben, der sich überall im Staub ansammelt. Das sagt jedoch nichts über den hygienischen HAUSSTAUBMILBE

KLEINE MONSTER IN UNSEREM HAUS 43 Zustand der Wohnung aus, auch in einem sehr gepflegten häuslichen Umfeld leben die Milben als natürliche Bewohner, die sich von den Hautschuppen ernähren, die wir Menschen tagsüber verlieren. Durch Luftbewegungen wird der Hausstaub von uns eingeatmet und kann bei Allergikern folgende Beschwerden auslösen, die besonders in der Nacht und am Morgen auftreten: • Tränende Augen • Juckende Nase und Niesattacken • Langwieriger Schnupfen Langwieriger Schnupfen kann auch Symptom einer Hausstaubmilben-Allergie sein. • Hautreaktionen • Husten und Atemnot • Allergisches Asthma (!) Ob diese Symptome durch eine allergische Reaktion auf Hausstaubmilben-Kot erzeugt werden, kann der Arzt/die Ärztin mittels Allergietest (Hauttest) relativ rasch feststellen. Je nach Schwere des Krankheitsbildes werden auch Medikamente verschrieben. Atemnot und allergisches Asthma sind ernste Symptome, die rasch behandelt werden müssen und nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Eventuell rät Ihnen der Arzt/ die Ärztin auch zu einer sogenannten Hyposensibilisierung: dabei handelt es sich um eine Langzeittherapie, bei der die betroffene Person langsam an das Allergen (zB.: Milbenkot) gewöhnt wird. Ziel ist, dass das Immunsystem des Allergikers nach der Therapie nicht mehr auf den Hausstaubmilben-Kot reagiert. Abgesehen von entsprechenden Arzneimitteln gibt es eine Reihe von TIPPS, mit denen eine allergische Reaktion verhindert oder abgemildert werden kann. • Raumtemperatur und Luftzirkulation Milben lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit und warmes Klima. Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise nicht höher als bei 40 - 50% liegen, die Raumtemperatur des Schlafzimmers nicht über 18 Grad. • Bett und Bettwäsche Ein Lieblingsort der Milben ist unsere Matratze. Um den Kontakt mit dem schlafenden Allergiker zu unterbinden, stehen folgende Produkte im Fachhandel zur Verfügung: HAUSSTAUBMILBE

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