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APOaktuell 04 Herbst 2018

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Das Magazin aus Ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionelle Themen: TABUTHEMA INKONTINENZ – Wenn man muss, ohne zu müssen, HALSWEH ADÉ – Hilfe gegen schmerzhafte Schluckbeschwerden, IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT – Im inneren Gleichgewicht durch die trübe Jahreszeit, BEREIT FÜR NACHWUCHS? – Tipps für den Weg zum Babyglück und vieles mehr...

44 SIE MÖCHTEN IN

44 SIE MÖCHTEN IN ANDERE UMSTÄNDE? 45 Gesunde Ernährung ist vorallem in der Schwangerschaft besonders wichtig. sinkt die Anzahl und die Beweglichkeit der Spermien und auch Frauen verringern ihre Fruchtbarkeit. Mütter, die während der Schwangerschaft rauchen, nehmen Entwicklungsstörungen ihres Kindes und das größere Risiko für eine Frühgeburt in Kauf. Eine einzelne Zigarette lässt Babys Herz 10 - 15 Schläge pro Minute schneller schlagen, damit es den Sauerstoffmangel kompensiert, der durch das Rauchen von Mama verursacht wird. Der Blutdruck des kleinen Wesens steigt, die schlechter durchblutete Plazenta kann das Ungeborene nicht optimal ernähren. Das Risiko eines späteren plötzlichen Säuglingstodes steigt bis zum siebenfachen (auch Passivrauchen führt zu einem höheren Risiko!). Alkohol ist für das Ungeborene gefährlich und für viele Fehlbildungen verantwortlich. Daher sollte die zukünftige werdende Mama ab der Entscheidung für ein Kind am besten auf Alkohol komplett verzichten und sich alkoholfreie Cocktails oder ein 0%iges Bier kleinen Mengen wie ein Gift. Sie schädigen die kindlichen Zellen, besonders des Gehirns. Die betroffenen Kinder sind oft in ihrer geistigen Entwicklung beeinträchtigt. GESUNDE MAMA – GESUNDES BABY Bemühen Sie sich um körperliche Fitness: sportliche Frauen werden leichter schwanger, haben eine komplikationslosere Schwangerschaft und einfachere Geburt. Bewegung schafft Wohlbehagen, und das wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus. Muskeln und Kreislauf sind besser trainiert und die Belastungen der Schwangerschaft für den Körper leichter zu bewältigen. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arbeitgeber, falls Sie am Arbeitsplatz speziellen Risken ausgesetzt sind (gesundheitsschädliche Lösungsmittel und Dämpfe, Nachtschichten, Handhabung gefährlicher Maschinen u.a.). Vielleicht lässt sich ja vorübergehend dieser Teil Ihrer Tätigkeit vermeiden. ERNÄHRUNG – NICHT MEHR, SONDERN BESSER! Der Kalorienbedarf erhöht sich lediglich um ca. 300 kcal – das entspricht in etwa zwei Gläser Milch plus ein Apfel plus eine Banane. Die Zusammensetzung einer bedarfsgerechten Ernährung für Mutter und Embryo ändert sich jedoch deutlich. Eine Verdoppelung des Eiweißanteils und eine Erhöhung der Flüssigkeitsmenge ist der werdenden Mutter genauso anzuraten wie die vermehrte Aufnahme von jenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spuren- Folsäure (gehört zu den B-Vitaminen): ist maßgeblich am gesunden Aufbau des zentralen Nervensystems des Embryos beteiligt, welches sich schon in den ersten Wochen entwickelt. Idealerweise sollte die Frau ab drei Monaten vor der Schwangerschaft bis zum vierten Monat (mindestens) 400 Microgramm Folsäure täglich einnehmen. Bei einem Folsäuremangel können sogenannte Neuralrohr- Defekte („offener Rücken“) entstehen, die eine lebenslange Invalidität nach sich ziehen. Vitamin A: Vitamin A benötigt besonderes Augenmerk, denn sowohl ein Überschuss als auch ein Mangel kann embryonales Gewebe schädigen. Daher ist es wichtig, genau die Menge Vitamin A zuzuführen, die auf die werdende Mutter abgestimmt ist. Die richtige Dosis finden Sie in einem Vitaminpräparat für Schwangerschaft und Stillzeit. Omega-3-Fettsäuren: Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) haben einen positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung des Kindes. Sie sind zumeist in Vitaminpräparaten für die zweite Phase der Schwangerschaft enthalten. Jod: ein Mangel führt zu Fehlentwicklungen des Kindes. In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Jod höher und liegt bei etwa 200 - 300 Microgramm, allerdings wird Jod auch über unser normales Speisesalz (jodiert) oder über die Nahrung aufgenommen. Veganer- und Raucherinnen sind oft unterversorgt. Bezüglich der individuellen Dosierung sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. vorgängen), Eisen (= zentraler Bestandteil von Blut), Kalzium (in erster Linie für Knochenaufbau bedeutsam), Zink (wichtig für Immunsystem und Stoffwechsel) u.a. Der erhöhte Nährstoffbedarf der werdenden Mutter lässt sich idealerweise mit einer ausgewogenen, gesunden Kost decken, bestehend aus viel Obst und Gemüse, Fisch, magerem Fleisch, mageren Milchprodukten und hochwertigen Fetten. Alternativ bieten wir ApothekerInnen speziell zusammengesetzte, genau auf den Nährstoffbedarf von Mutter und Kind zugeschnittene Vitamin- und Mineralstoffpräparate an. UND NOCH EIN TIPP ZUM ABSCHLUSS Wenn das Schwanger-Werden nicht gleich klappt, versuchen Sie ganz gelassen zu bleiben, denn Druck und Stress wirken sich auf den rein emotionalen Akt des „Liebe-Machens“ sehr negativ aus. Suchen Sie Ihren Gynäkologen auf und fragen Sie um Rat. Er wird vielleicht einige Tests für Sie und Ihren Partner empfehlen, um eine mögliche Einschränkung der Fruchtbarkeit festzustellen. Für Paare, die in Ihren Bemühungen, ein Kind zu bekommen länger erfolglos bleiben, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten ins ersehnte Babyglück. Eine gute Anlaufstelle für fachkundige Beratung sind Kinder- gönnen! Alkohol und seine Abbauprodukte gelangen durch die Plazenta und wirken auch in elementen, deren Bedarf in Schwangerschaft und Stillzeit steigt: Weitere wichtige Nährstoffe: Vitamin-B- Komplex (Co-Enzyme bei vielen Stoffwechsel- wunschkliniken. FÜR DIE FRAU FÜR DIE FRAU

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