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APOaktuell AUSGABE 29 – #02 2021

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Die aktuelle Ausgabe 29 – #02 2021. Diesmal mit folgenden redaktionellen Themen: Südseemyrte "Manuka" - Heilmittel ja oder nein, Stress lass nach - Mittel zur Beruhigung, Cannabis - Mythen und Wirkung, Gut geschützt - Wichtige Fragen und Antworten zur Corona Schutzimpfung und vieles mehr...

6 GUT GESCHÜTZT

6 GUT GESCHÜTZT DAS IMPFKARUSSELL Das Thema „Impfen“ war medial schon immer ein heißes Eisen. Da waren die Befürworter, meist Ärzte und andere naturwissenschaftlich oder medizinisch gebildete Menschen, die im Impfen einen großen Nutzen für die Volksgesundheit sahen. Und an der gegnerischen Front die Kritiker, die Impfen als unnatürlichen Eingriff in unser Immunsystem bewerteten und selten über die schützende Wirkung, sondern vielmehr über die (in der Regel sehr seltenen) Impfreaktionen und Impfschäden sprachen. Der mündige Bürger konnte die jeweiligen Argumente abwägen, die Fakten checken und schließlich für sich (und sein Kind) eine Entscheidung treffen. Und dann kamen Corona und einige Zeit später auch die ersten CORONA- IMPFSTOFFE. War die Welt anfangs froh, irgendeinen Impfstoff zu bekommen, kam mit der Wahl auch die Qual. Ob von Biontech/Pfizer (Produktname: Comirnaty®), AstraZeneca (Produktname: seit 30.3. umgetauft auf Vaxzevria®) oder Moderna (Produktname: COVID-19 Vaccine Moderna®) wir Europäer konnten und können auf verschiedene Impfstofftypen bauen. Doch die WAHL HABEN WIR trotzdem NICHT. Die Einkaufspolitik der jeweiligen Regierungen mit Preiskämpfen wie auf einem orientalischen Basar, Falscheinschätzungen, Lieferausfällen, Vertragsbrüchen und unverständlichen Preisdeckelungen lassen uns Bürgern nur eine Entscheidung: Nimm, was du kriegst oder lass es bleiben. Selbst wenn der AstraZeneca- Impfstoffes (in äußerst geringer Zahl auf die Gesamtmenge) Sinusvenenthrombosen bei jüngeren Frauen auslösen kann, hält Österreich (und auch die EMA) am Impfstoff fest und impft fleißig weiter ganz entgegen der normalen Vorgangsweise in solchen Fällen: die Anwendung stoppen, einen möglichen Zusammenhang untersuchen und im besten Falle auszuschließen und je nach Ergebnis das COVID-19

7 Arzneimittel / den Impfstoff wieder freizugeben oder vom Markt zu nehmen. Doch die EMA (Europäische Arzneimittel Agentur) steckt im Dilemma. Neue Mutationen des SARS-CoV-2 wüten durch Europa, die erheblich ansteckender sind und teilweise zu schwereren Verläufen führen wodurch es immer wichtiger wird, schnell eine gute Durchimpfungsrate zu erreichen. Und wenn wie in Österreich hauptsächlich der Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht, muss man mit (sehr geringem) Nebenwirkungsrisiko weiterimpfen. Denn eines ist klar: erst wenn die Durchimpfungsrate etwa 70% beträgt, können wir alle unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder zu einer Art Normalität zurückkehren. Die EMA (Europäische Arnzeimittel Agentur) ist für die Prüfung der Impfstoffe zuständig. Alle Entscheidungsträger ob Experten oder Politiker betreten durch SARS-CoV-2 und seine Mutationen Neuland und es gibt kein Handbuch wie man richtig vorzugehen hat. Erst in einigen Jahren wird man wissen, welche Entscheidungen gut oder falsch waren. Das Impfstoffproblem jedenfalls wird sich in naher Zukunft eindeutig verbessern. Denn zurzeit sind eine ganze Menge neuer Corona Impfstoffe in der letzten Phase der Klinischen Prüfung (Phase III) und gelangen - bei entsprechend erfolgreichem Abschluss in den nächsten Monaten zur Zulassung. Der Impfstoff von Johnson&Johnson wurde als 4. Vakzine bereits vor kurzem für die EU zugelassen. Sein Vorteil gegenüber den anderen Impfstoffen liegt darin, dass er nur 1x verabreicht werden muss. Er wird innerhalb der kommenden Monate ausgeliefert, bestenfalls schon im April. Das könnte sich jedoch verzögern, da am 1. April publik wurde, dass es bei einer Charge von 15 Millionen Dosen zu einem Problem bei der Produktion gekommen ist. AKTIVE IMMUNISIERUNG Aktive Impfstoffe dienen dazu, das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anzuregen, damit unser Abwehrsystem beim nächsten Kontakt mit dem Erreger diesen schon erkennt und sofort mit der Vernichtung beginnen kann. Die Erkrankung bricht dadurch nicht aus oder nimmt einen schwachen Verlauf. Das ist der Grund, weshalb es bereits für Säuglinge und Kleinkinder einen allgemeinen Impfplan gibt. Viele tödliche Krankheiten COVID-19

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